Alexandr Denissov mit neuer Bestmarke
12.02.2012 | 17:46 Uhr 2012-02-12T17:46:00+0100
Schwerte. Dritter Auswärtssieg in Serie und Sprung auf Platz fünf: Die Landesliga-Handballer der HSG Schwerte/Westhofen setzten ihren Aufwärtstrend mit einem 41:32 (20:14) beim VfL Eintracht Hagen III weiter fort und bestätigten dabei erneut ihre enormen offensiven Fähigkeiten.
War es beim Remis gegen Spitzenreiter Sundwig/Westig Timm Höntsch, der mit zwölf Toren eine Galavorstellung bot, trumpfte diesmal wieder der etatmäßige Hauptschütze auf – und wie. Linksaußen Alexandr Denissov erzielte nämlich sage und schreibe 16 Feldtore. Er eröffnete gleich den Torreigen mit einem Doppelschlag und wiederholte dieses Kunststück zum 3:6, wobei er mit extrem angeschnittenen Drehern VfL-Keeper Friedrichs düpierte, und zum 11:12, als er mit einem gefühlvollen Heber die zweite sowie schon letzte Hagener Führung egalisierte und den Grundstein zum vorentscheidenden Zwischenspurt legte.
Während der sich jetzt steigernde Keeper Börge Klepping neun Minuten lang unbezwungen blieb, netzten seine auch aus dem Rückraum viel Druck entwickelnden Vorderleute siebenmal in Serie ein, sorgten zum 11:17 für ein beruhigendes Polster und nahmen den Breuer-Schützlingen gleichzeitig fast alle Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis. Fast müßig zu erwähnen, dass Denissov nach schnell ausgeführtem Mittelanwurf den 14:20-Halbzeitstand besorgte, sein Konto da schon auf neun Tore aufstockte.
Die Ruhrstädter setzten in Durchgang zwei ihren Spaßhandball fort, leisteten sich im Überschwang aber auch vermeidbare Ballverluste durch ungenaue oder zu riskante Steilpässe. Und weil auch einige unvorbereitete Abschlüsse und drei Siebenmeter-Fehlwürfe zu registrieren waren, konnten die Hagener mit drei Unterzahltoren auf 27:31 (49.) verkürzen.
Sollte es doch noch spannend werden? Die Antwort gaben Ciomber, Denissov und Paukstadt, die mit einem Dreierpack auf 27:34 erhöhten. Während der VfL die dritte Zeitstrafe für Middeldorf verdauen musste, baute Ciomber den Schwerter Vorsprung weiter aus. Zur Feier des Tages markierte Denissov seinen 15. Treffer mit einem Rückhand-Wurf und machte wenig später beim Ausbau seiner grandiosen Meisterschafts-Bestmarke die „40“ voll. Beinahe hätte die HSG wie schon in Schwelm und Wetter mit 40:32 gewonnen, doch Nickolay hatte etwas dagegen, traf wenige Sekunden vor Schluss zum nunmehr höchsten Saisonsieg auf fremdem Parkett. Fortsetzung schon nächsten Samstag möglich, denn da geht es im Kreispokal-Halbfinale nach Hemer.
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