Kreisliga B: 9:0 nach 35 Minuten : Holzpfosten in Windeseile zum Sieg
Schwerte. In der Fußball-Kreisliga B West Iserlohn haben die Holzpfosten Schwerte am Sonntag in Windeseile einen Sieg errungen. Bei einem dezimierten FC Mladost Iserlohn führten sie nach 35 Minuten schon mit 9:0. Dann standen plötzlich nur noch zwei Iserlohner Spieler auf dem Platz...
Micky Kley (li.) verwandelte für seinen TuS Wandhofen einen Freistoß zum 1:1-Ausgleich.
Foto: Manuela Schwerte/press
FC Mladost Iserlohn - Holzpfosten Schwerte beim Stand von 0:9 nach 35 Minuten abgebrochen. "Sowas habe ich auch noch nicht erlebt", war Holzpfosten-Spielertrainer Florian Riesewieck nach dem Spiel sprachlos. Mit nur sieben Spielern trat Mladost Iserlohn gegen den Tabellenzweiten an. Dann gingen immer mehr Iserlohner Spieler verletzt vom Platz, bis nur noch der Torwart und ein Stürmer übrig waren. Dann hatte der Schiedsrichter ein Einsehen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Holzpfosten bereits mit 9:0. Kai Kunsmann (3), Christoph Walloschek (2) sowie je einmal Florian Riesewieck, Daniel Hornbruch, Rico Pedde und Torben Krix hatten getroffen. "Erstmal haben wir uns jedoch schwer getan", schmunzelte Riesewieck. "Eine achtfache Überzahl haben wir im Training schließlich noch nie geübt."
HP: Otto, Ahrens, Krix, Walloschek, Vetten, Kleine, Riesewieck (32. Kreutzer), Manz (32. Weretecki), Pedde, Hornbruch, Kunsmann; Das nächste Spiel: HP - SF Sümmern 2 (16.11., 12.30 Uhr).
TuS Wandhofen - SpVgg. Nachrodt 4:2 (1:1). Der TuS Wandhofen ist zurück auf dem dritten Platz in der B-Liga. Gegen den Tabellennachbarn gewann das Team von Siggi Strahberger wie schon im Pokal. Dennoch: Bei 16 Punkten Rückstand auf Tabellenführer SSV Kalthof und immerhin derer neun auf den Zweiten Holzpfosten scheint die Lage aussichtslos. Strahberger hatte den zweiten Platz ohnehin schon im Vorfeld der Partie abgeschrieben.
Gegen Nachrodt brauchte der TuS eine Weile, um ins Spiel zu finden. "Micky" Kley rutschte zunächst unglücklich aus und verursachte so das 0:1 mit (19.). "Danach lief's aber. Da haben wir sehr gut gespielt", lobte Strahberger. Kley selbst verwandelte einen Freistoß aus 16 Metern direkt zum Ausgleich (45.). Nach dem Seitenwechsel machten dann Moritz Drywa (55.) sowie Christian Seidel mit zwei Distanzschüssen (58. und 61.) innerhalb von nur sechs Minuten alles klar. Nachrodt verkürzte noch einmal per Kopf (63.). Spannend wurde es aber nicht mehr. "Wir hätten eigentlich zehn Stück machen müssen", so Strahberger.
TuWa: Seelbach, Kämpfe, Kley, Risse, Köppen, Pfeiffer, Ernst (77. Stang), Seidel, Wolff (65. Stritz), Kuhrt, Drywa; Tore: 0:1 (19.), 1:1 (45.) Kley, 2:1 (55.) Drywa, 3:1 (58.), 4:1 (61.) beide Seidel, 4:2 (63.); Das nächste Spiel: VfR Lasbeck - TuWa (16.11., 14.30 Uhr).





