Fußball-Verbandsliga : Rückstand kam wie aus heiterm Himmel
Vor der Partie wären die Gäste mit dem Remis zufrieden gewesen. Nach dem 1:1 (0:0) beim SuS Langscheid-Enkhausen war es der Neuling der Fußbnall-Westfalenliga, TuS Ennepetal, nur bedingt.
Denn die Gastgeber hatten keine klare Chance, ehe nach einer knappen Stunde Matthias Kauke zur 1:0-Führung traf. Es war ein Treffer wie aus heiterem Himmel.
Zuvor hatten es die Klutertstädter versäumt, aus ihren dicken Chancen Kapital zu schlagen. Unter anderem war es ein Tor von Radek Dorzewski, dass wegen abseits nicht die Anerkennung fand. „Falsche Entscheidung. Ich war genau auf Spielhöhe. Da war der Assistent nicht im Bilde”, ärgert sich Thomas Riedel, der Sportlich Leiter.
Aber auch ohne dieses nicht gegebene Tor hätte Ennepetal frühzeitig in Führung gehen könne. Dorszewski, der alleine vor dem Gastgeber-Keeper auftauchte, und Christian Pajdzik, der einen Fernschuss-Hammer nur knapp am Sunderaner Gehäuse vorbeizog, hatten die deutlichsten Möglichkeiten auf dem Fuß.
Dennoch war man im Ennepetaler Lager nicht ganz unzufrieden. Schließlich dauerte es ewige, lange Minuten, ehe der eingewechselte Florian Hesterberg fünf Minuten vor dem Abpfiff den Ausgleich erzielte.
Und: „Die junge Mannschaft kommt immer besser in den Tritt. Da muss man den Jungs einfach mal ein dickes Kompliment aussprechen”, so Thomas Riedel. „Immerhin haben wir ein ansehnliches Spiel gezeigt.”




