Basketball, WBV-Pokal : Achtelfinale für die Schwelmer Baskets erst im Januar
Aufatmen bei den Spielern des Basketball-Regionalligisten Schwelmer Baskets. Denn erst am vergangenen Wochenende war klar, dass am heutigen Spieltag das Achtelfinale um den WBV-Pokal nicht in Szene geht.
Plötzlich stand der Termin fest. Auf der Basketball-Net-Seite war zu lesen, dass der Spitzenreiter der Regionalliga am 22. Dezember um 19.45 Uhr beim Oberligisten SG Langenfeld antreten muss. Baskets-Trainer Raphael Wilder verstand die Welt nicht mehr. Schließlich hatte er seinen Jungs die Weihnachtspause in Aussicht gestellt. Und die ist auch bitter nötig. Kristofer Speier kränkelt, Achim Beiersmann hat Schwierigkeiten mit der Leiste, David Bunts muss möglicherweise an der Ferse operiert werden, Alex Starr schmerzt die Hüfte, Niklas Cox hat drei Wochen wegen einer Lungenentzüdung weder gespielt noch trainiert. „Wir brauchen die Pause. Dringend”, machte Wilder unmissverständlich klar. Zudem ist - ach, ja - Weihnachten. Spieler wie Dücker sind weit weg, um das Fest in der Familie zu verbringen. Der erstarkte Center weilt dann in Berlin.
Dann wurde der Termin vom Plan genommen, dann stand er - angeblich - wieder fest. Ungläubiges Kopfschütteln machte sich innerhalb der Mannschaft breit.
Jetzt gibt Marvin Eberle, 2. Vorsitzender des BC Schwelmer Baskets, Entwarnung: Man habe mit dem Oberligisten gesprochen, so dass das Achtelfinale beim Oberligisten zwischen dem 9. und 11. Januar in Szene gehen wird. Offensichtlich hatte Langenfeld ohne Absprache den 22. Dezember, den heutigen Dienstag, als Termin festgesetzt.
Am 8. Januar, einem Freitag, empfangen die Schwelmer Baskets den BSV Wulfen. Und am 28. Dezember bittet Raphael Wilder wieder zum Training. Als erste Mannschaft der Regionalligisten. „Wir haben die große Chance auf die Meisterschaft. Und dafür wollen wir alles tun”, so Wilder.




