Handball-Pokal : Eine Huldigung reicht Trainer Bell
Schermbeck. Es war der Tiefpunkt der bisher eigentlich so erfolgreich verlaufenen Saison: Mit 12:27 war Handball-Verbandsligist SV Schermbeck vor zwei Wochen beim Spitzenreiter MTV Rheinwacht Dinslaken unter die Räder geraten.
In der dritten Runde des Kreispokals besteht am morgigen Sonntag (18 Uhr) die Chance auf Wiedergutmachung, wenn die Dinslakener Truppe um den ehemaligen rumänischen Nationalspieler Marius Timofte in der Sporthalle an der Erler Straße gastiert.
„Wir wollen nicht wieder so desolat wie vor 14 Tagen auftreten”, sagt Schermbecks Trainer Burkhard Bell. Dabei sei er froh darüber, dass so kurz „nach der Huldigung die Möglichkeit besteht, uns anders zu präsentieren”. Während dem MTV im Meisterschaftsspiel alles gelungen sei, lief beim SVS nichts zusammen.
Die Bedeutung des Pokal-Wettbewerbs hängt Burkhard Bell nicht so hoch. „Für uns hat die Meisterschaft natürlich Vorrang. Dafür ist es wichtig, im Rhythmus zu bleiben”, verdeutlicht der Coach.
Eine andere Rhythmusart ziehen morgen Sebastian und Christopher Seibel vor, die zum Gastspiel der englischen Band „The Prodigy” in Düsseldorf weilen. Außerdem erhält der angeschlagene Rouven Schuchardt bei den Gastgebern eine Pause.















