Zwölfer können sich auf das Team verlassen

Sebastian Frintrop und Bartosz Surzyn (r.) konnten im Doppel gegen Marvin Dietz und Robert Krzywkowski keinen Sieg erringen. Im Einzel lief es da besser.
Sebastian Frintrop und Bartosz Surzyn (r.) konnten im Doppel gegen Marvin Dietz und Robert Krzywkowski keinen Sieg erringen. Im Einzel lief es da besser.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Stimmungsvolles Duell endet so spannend wie es nur möglich war. Alle Buschhausener sammelten Punkte zum Sieg.

Spannender geht’s kaum. Werbung für den Sport, für das Hinspiel rehabilitiert und dazu wieder voll im Rennen um die Meisterschaft: Die Buschhausener haben mit dem 9:6 über Union Velbert einen wichtigen Erfolg gefeiert.

Dabei lief es zu Beginn nicht nach Plan. Die Doppel gingen mit 1:2 an die Gäste. Zwar gewannen, wie schon zuvor im Doppel gemeinsam, Christian Strack und Genia Milchin ihre Partien gegen die starken Tomas Janasek und Adrian Dodean, doch in der Mitte lief zunächst wenig zusammen. Jonas Franzel bekam gegen Marvin Dietz seine Spiele nicht zu Ende und Bartosz Surzyn verlor mit 0:3 gegen Jiri Kroulik. Unten gewann Basti Frintrop souverän gegen Karl Walter, Andreas Konzer klar gegen Robert Krzywkowski.

Es blieb also ausgeglichen. Strack verkürzte den 0:2-Rückstand gegen Dodean noch, verlor am Ende jedoch knapp im fünften, Milchin verlor gegen Janasek. Und plötzlich waren die Gäste mit 6:5 in Front und die bis dato punktlose Mitte war gefordert. Franzel hatte richtig zu kämpfen. Mit 11:13 verlor er den ersten Satz an Kroulik, den zweiten gewann er mit 13:11, nur um im dritten mit 8:11 erneut unter Druck zu geraten.

Konzer behielt die Nerven

Parallel gewann Surzyn gegen Dietz mit 3:0 zum 6:6. Ein Ausrutscher wäre zu verkraften gewesen, wenn unten voll gepunktet wird. Franzel kämpfte sich aber zurück – 11:8. Jetzt ging es im fünften Satz um die Führung. An Tisch eins war abzusehen, dass Frintrop mit Krzywkowski wenig Probleme haben würde und das Gefühl kippte. Es ging nicht mehr darum das Remis zu retten, sondern den Sieg zu sichern. Franzel bewies Moral und Klasse, gewann 3:2. Dank ihm und Frintrop hatte der SCB nun zwei Matchbälle auf den Sieg. Beim 8:6 ging Konzer an die Platte und hatte mit dem jungen Walter Probleme. Drei der fünf Sätze gingen in die Verlängerung, Konzer verspielte im entscheidenden Satz ein 10:5 noch auf ein 10:11. Doch Walter kämpfte mit den Nerven und Konzer machte das 13:11 fix.

Parallel befand sich das Spitzendoppel ebenfalls im fünften Satz und konnte dann erleichtert die Schläger ruhen lassen.