Zweiter Sieg für HSG RW O TV

Auch Tobias Siegers bewies beim TVB wieder Torwurfqualitäten.
Auch Tobias Siegers bewies beim TVB wieder Torwurfqualitäten.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
Der Verbandsligist von Krzystof Szargiej kommt langsam in Schwung. Im Landesliga-Derby behielt Biefang gegen HSG II die Oberhand.

Verbandsliga Herren

HSG RW O TV -
TSV Kaldenkirchen 35:28 (16:14)

Der zweite Saisonsieg in Folge! Die Rot-Weißen lieferten gestern Mittag in der Jürissen-Halle eine ihrer stärksten Vorstellungen ab. Die Mannschaft von Trainer Krzystof Szargiej agierte sehr diszipliniert und wusste dabei auch endlich einmal in der Abwehr zu überzeugen. Dahinter war auf Andre Lagerpusch Verlass. Der HSG-Torhüter verlieh seinen Vorderleuten mit guten Paraden zusätzliche Sicherheit. So verwunderte es dann auch nicht, dass die Rot-Weißen Spiel und Gegner fast über die gesamte Distanz kontrollierten und ständig in Front lagen. „Selbstverständlich freue ich mich riesig über die beiden Punkte. Wir dürfen jetzt aber nicht hingehen und alles hochjubeln. Ich hoffe, die Jungs haben endlich kapiert, dass man die Spiele in der Defensive gewinnt“, führte Szargiej hinterher mahnend an.

HSG: Lagerpusch; Janduda, P. Kerger (8/3), Lohmann (8), Schindler, Wagner, Kurz (4/1), Tervoort (6), Forcakovic (5), F. Hanenberg (4), Potschka.

Landesliga Herren

HSG RW O TV II -
TV Biefang 27:34 (16:12)

„Die erste Hälfte war einfach nur zum Fremdschämen“, wetterte Willi Heidkamp über den völlig indiskutablen Auftritt seiner Schützlinge in den ersten 30 Minuten. Der TVB-Trainer musste da mit einem meist angesäuerten Gesichtsausdruck mitverfolgen, wie seine Mannschaft immer wieder überflüssig in Hektik verfiel und massig Fehler produzierte. Obendrein legten die Gäste zunächst eine katastrophale Chancenverwertung an den Tag. Gleich neun hundertprozentige Möglichkeiten wurden vom bärenstarken HSG-Keeper Rolf Hollenberg glänzend entschärft. Die motivierten Hausherren fanden ihrerseits nach einem holprigen Beginn und 1:4-Rückstand (7.) immer besser ins Derby. Die erste Führung nach 20 Minuten stärkte das Selbstvertrauen der Rot-Weißen, die sich bis zur Pause mit einigen sehenswerten Spielzügen einen vermeintlich komfortablen Vorsprung erspielten. Doch mit dem Wiederanpfiff drehte sich die Partie in die komplett andere Richtung. Dem Team von HSG-Coach Christian Hoffmeister gelang gar nichts mehr. Überhastete und unvorbereitete Abschlüsse mündeten jetzt zuhauf in Tempogegenstößen, die die Biefanger konsequent nutzten. „Mir fehlen die Worte. Wie man so einbrechen kann, ist mir ein absolutes Rätsel. Das werde ich beim Training auch deutlich ansprechen“, war Hoffmeister im Anschluss bedient. Dagegen war ein nun wesentlich milder gestimmter Heidkamp froh, „dass wir die Ruhe bewahrt haben.“

HSG: Hollenberg, Slota; Weidner (2), Mischel, Krampe (3), Pracher (2), Terhorst (4), Speh, Hess (2), Bongers, D. Drespa (10), Kürvers (4), Jansson.

TVB: Strelow, Tennigkeit; Ebbers (6), Werken (3), T. Siegers (4), B. Schwinning (4), Hausmann, Melis (2), T. Schultz (4), P. Giesbert (3), Annabi (4), Schröder, Benninghoff, Neumann (4).

Landesliga Damen

TuS Lintfort II -
Tbd. Osterfeld 24:26 (8:11)

Die Osterfelderinnen legten in den ersten 20 Minuten einen super Lauf hin und zogen auf 11:4 davon. In der erwartet kämpferischen Partie konnten die Gastgeberinnen zwar bis zur Pause noch verkürzen. Doch der Mannschaft von Trainer Maik Bukowski war im zweiten Abschnitt nicht mehr beizukommen. Selbst eine doppelte Manndeckung gegen Tanja Latza und Tanja Ristau ließ die Tbd.-Damen völlig kalt. „Jede Einzelne hat ihr Potenzial klasse ausgeschöpft. Dazu haben wir eine sehr gute Abwehrarbeit verrichtet“, lobte Abteilungsleiter Volker Latza anschließend das gesamte Team.

Tbd.: Schmitz-Freihoff; T. Latza (6), Theissen, Nicklich (2), Höfken (1), Willemsen (1), Junkers (3), Ristau (5), Psotta (1), Beck (5), Neff (2).