Zwei neue Amis sollen helfen

Die Hinrunde bei den Rhein-Main Baskets verlief nicht optimal. Mit nur drei Siegen aus den bisherigen zwölf Spielen steht das Team von Thomas Dröll nur wegen des gewonnenen direkten Vergleichs gegen Chemnitz nicht auf einem Abstiegsplatz. Nichtsdestotrotz formuliert der Trainer vor dem Viertelfinale die Zielsetzung: „Wir wollen ins Final-Four einziehen.“

Bislang agierten die Hessinnen insgesamt zu wechselhaft. Damit sich das ändert, wurden jetzt zwei neue Spielerinnen verpflichtet. Anstelle von Breannah Rangers, die die Erwartungen auf der Centerposition nicht erfüllte, soll jetzt die 188 Zentimeter große Centerin Jennie Rintala für mehr Druck unter den Körben sorgen. Sie spielte nach ihrem College-Abschluss zwei Jahre in Australiens erster Liga, zuletzt bis September. Sie soll Francis Pieczynski als Centerin ergänzen und Svenja Greunke wieder mehr Spielraum für die Außenposition verschaffen. Die Nationalspielerin ist die überragende Akteurin bei den Baskets. Gegen NBO gelangen ihr 21 Punkte und ebensoviele Rebounds.

Zusätzlich soll die 22-jährige Katie Yohn mehr Breite in den Rhein-Main-Kader bringen und Dröll mehr Wechselmöglichkeiten verschaffen. Die vom College kommende Yohn soll vor allem Impulse von der Flügelposition setzen. Dritte Amerikanerin im Team ist Jazmine Redmon, neben Greunke bislang die einzige mit einem zweistelligen Punkteschnitt. Zu den Leistungsträgerinnen gehören außerdem noch die Schwestern Pia und Nelli Dietrich sowie Anna-Lisa Rexroth.