Zurück in der Spur

RWO-Trainer Andreas Zimmermann: Das war das erwartet schwere Spiel, es kam genauso, wie wir uns gedacht haben. Wir haben ordentlich gespielt, aber nur bis zum Strafraum. Es war klar, dass dies ein Geduldsspiel wird. So muss eben ein Standard reichen. Besonders freue ich mich für Alex und sein erstes Saisontor, vor allem nach seiner langen Verletzungsgeschichte. Das war ein Arbeitssieg und ein Fortschritt nach Wattenscheid. Wir sind zurück in der Spur und das ist uns gegen einen Gegner gelungen, der die letzten fünf Spiele nicht verloren hat und nur zwei Gegentore kassierte. Das war von uns kämpferisch stark.

Hennef-Trainer Marco Bäumer: Wir haben 90 Minuten defensiv ordentlich gespielt, uns dabei aber keine Torchance erarbeitet. Es liegt an der Qualität des Gegners, dass der die Partie durch einen einstudierten Standard entscheiden kann. Aber unser Anspruch ist es nicht, gegen RWO zu gewinnen. Wir haben anders als in der Hinrunde Paroli geboten und nehmen das als Motivation mit nach Kray. Dort gilt’s für uns.

Torschütze Alex Scheelen: Das war die richtige Antwort auf das Wattenscheid-Spiel. Wir wussten, dass es ein hartes Stück Arbeit würde. Wir haben eine kompakte Mannschaftsleistung abgeliefert und auch endlich mal einen Standard verwertet.

Verteidiger Robert Fleßers: Wattenscheid war besser als Hennef, aber dieses Spiel hier muss man erst einmal gewinnen. Letztlich war es ein dreckiger Sieg.

Der gelbgesperrte David Jansen: Ohne Jansen läuft’s.

Der verletzte Patrick Bauder: Ohne Bauder läuft’s noch besser.

Verteidiger Felix Herzenbruch: Das hat gut getan und war wichtig. Nur mit einem Remis wäre es das wahrscheinlich schon gewesen. Jetzt sehen wir wieder Land und schöpfen daraus Kraft für die Partie gegen Essen. Das wird ein ganz anderes Spiel als das hier in Hennef.