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Ziel ist die Meisterschaft

07.11.2012 | 14:21 Uhr
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Ziel ist die Meisterschaft
Trainer Ole Keusgen möchte gerne auch in der Halle jubeln. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPoolFoto: Lars Froehlich

Martin Berger  Vor der Hallensaison gibt sich OTHC-Trainer Ole Keusgen im Interview optimistisch

Mit wehenden Fahnen ist der OTHC auf dem Feld in die Zweite Hockey-Bundesliga aufgestiegen, und da ist er jetzt mit einem guten Mittelfeldplatz in die Winterpause gegangen. Und was den Oberhausenern unter freiem Himmel gelungen ist, soll jetzt auch in der Halle klappen. Die OTHCler spielen da noch in der Regionalliga und starten am kommenden Sonntag in die neue Saison mit einem Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve des Crefelder HTC.

Im weiteren Verlauf wird es der OTHC außerdem noch mit folgenden Teams zu tun bekommen: Club Raffelberg, Rot-Weiß Köln II, ETuF Essen, ETG Wuppertal, Rheydter SV und THC Bergisch Gladbach.

Kurz vor dem Start unterhielten wird uns mit OTHC-Coach Ole Keusgen.

Nur vier Wochen nach dem letzten Spiel auf dem Feld geht es nun in der Halle weiter, eine sehr kurze Vorbereitungszeit. Wie ist sie gelaufen?

Ole Keusgen: Stimmt, die Zeit war sehr kurz, um sich auf Hallenhockey um- und einzustellen. Aber wir hatten da keine andere Wahl. Ziel dabei war es zunächst, mit Arndt Granser und Florian Matania zwei neue Hallenspieler zu integrieren. Wir sind auf einem guten Weg, was wir mit einem Turniersieg am letzten Wochenende in Dortmund bewiesen haben.

Wie sieht der Kader aus. Spielt da dieselbe Mannschaft, die zuletzt auf dem Feld für Furore sorgen konnte?

Der Kader ist mit zwölf Spielern wesentlich kleiner, mehr dürfen nicht eingesetzt werden. Der Konkurrenzkampf ist deshalb sehr groß, was mich als Trainer natürlich freut. Jeder meiner Feldspieler würde da gerne auch in der Halle mitmachen. Fraglich ist zurzeit noch der Einsatz von Sören van Gessel, der sich den Finger gebrochen hat. Dafür hat sich Sebastian Meister nach seiner Schulterverletzung am letzten Wochenende wieder zurück gemeldet. Ich denke, dass er auch beim Start dabei sein wird.

Wie sieht ihr Saisonziel aus?

Nachdem wir den Aufstieg in die Zweite Liga im vergangenen Jahr nur ganz knapp verpasst haben, ist unser Ziel jetzt ganz klar die Meisterschaft. Aber das wird in dieser starken Regionalliga-Gruppe auch eine ganz schwere Aufgabe. Aber wenn wir spielerisch an die letzte Hallensaison anknüpfen können, ist alles möglich.

Wen zählen Sie zu den Favoriten?

Das ist schwer zu sagen, denn dafür hat es in fast allen Vereinen zu viele Veränderungen gegeben. Für erste Prognosen werden wir die ersten Spiele abwarten müssen.

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