WSGO nutzt die Chance

Oberliga

SV Stolberg -
WSG Oberhausen 13:14 (6:8)

Beim Tabellenletzten nutzte der Vorletzte aus Oberhausen seine Chance. Das Kellerduell war so etwas wie das Endspiel um den Klassenerhalt, da mit großer Wahrscheinlichkeit nur der Letzte absteigt. Mit diesem Sieg haben die WSGOler jetzt vier Punkte Vorsprung auf die Stolberger, die ihrerseits damit kaum noch zu retten sein dürften.

Im Becken war beiden Teams der enorme Erfolgsdruck ständig anzumerken, und so ging es während der gesamten Partie immer hin und her. Mal führten die Hausherren, und dann hatte die WSGO mal wieder knapp die Nase vorn. Zwei Minuten vor dem Ende war es dann aber Niklas Jablonski, der mit seinem vierten Treffer zum 13:14 den Schlusspunkt in einem echten Wasserball-Krimi setzte und damit seinem Team vermutlich ein weiteres Oberliga-Jahr bescherte.

WSGO: Ruhnow; Ortsack, Wloka (3), M. Rompf (3), Henkemeyer (1), Bruns, Jablonski (4), Spielmann, Kook (2), Lösken, Schubert (1).

WSGO -
SV Schermbeck

Bereits heute treffen die Oberhausener um 20.40 Uhr im Aquapark auf den Tabellensechsten, und dann soll auch gleich nachgelegt werden. Für die Schermbecker ist der Zug nach oben bereits abgefahren, die Jungs können ohne Druck aufspielen. Die WSGOler dürften nach dem Sieg in Stolberg jetzt auch wieder mit dem nötigen Selbstbewusstsein ausgestattet sein, um sich für die 9:14-Niederlage im Hinspiel jetzt im eigenen Becken zu revanchieren.