Wieder knapp verloren
15.11.2009 | 20:31 Uhr 2009-11-15T20:31:00+0100
NBO hatte auch in Donau-Ries kein Glück: Mit 82:84 kassierte der Basketball-Bundesligist die vierte knappe Niederlage und rutscht ins Mittelfeld der Liga.
Die Serie der knappen Niederlagen für evo NB Oberhausen reißt nicht ab. Beim Schlusslicht WWK Donau-Ries gab es für die Bundesliga-Damen zum vierten Mal in dieser Saison eine Niederlage und mit 82:84 (39:41) zum vierten Mal eine denkbar knappe. Die Enttäuschung von Trainerin Julia Gajewski hielt sich nach der Partie allerdings in Grenzen, sie filterte die positiven Eindrücke heraus.
Die gab es durchaus, dennoch schmerzt die Niederlage, die das Team nun endgültig ins Mittelfeld der Liga befördert hat. Wie bei den vorherigen drei Saisonniederlagen sah es lange danach aus, als ob die Oberhausenerinnen als Sieger vom Feld gingen. Mit der grippekranken Angela Hartill in der ersten Fünf begannen die Gäste konzentriert und vor allem in der Verteidigung hellwach.
Nur im Angriff haperte es zunächst noch, so dass es etwas dauerte, bis die zahlreichen Ballgewinne auch in Punkte umgewandelt wurden. Die Führung wuchs nur langsam, auch weil Oberhausen unter dem Korb unterlegen waren. Denn die geschwächte Hartill konnte nur Kurzeinsätze spielen und den anderen Center fehlte vor allem gegen die Ukrainerin Viktoria Mircheva die nötige Physis.
Dennoch agierten die NBO-Damen souverän. Denn Kapitänin Sarah Austmann zeigte wieder einmal Führungsqualitäten. Nach zwei verschossenen Dreiern direkt zu Beginn der Partie hatte sie sich warm geworfen und war von den Nördlingerinnen kaum zu halten. Auch das Aufbau-Duo Lea Mersch und Mandy Hänel zeigte sich gut aufgelegt und Anfang des zweiten Viertels wuchs auch die Führung an. Nach zwei Dreiern von Austmann in der 16. Minute führte NBO 37:28.
Die Oberhausenerinnen waren auf dem richtigen Weg, doch dann vergaßen sie die mögliche Vorentscheidung. Plötzlich ließ die Intensität in der Verteidigung nach und Donau-Ries mit Mirchova und der unermüdlichen Nationalspielerin Annika Danckert wurde mit Macht wieder ins Spiel gebracht. Dabei machte die in dieser Zeit debütierende Dora Reiner keine gute Figur und innerhalb von drei Minuten drehten die Gastgeberinnen die Partie.
In der zweiten Hälfte dann das gegenteilige Bild. Die nun immer stärker werdenden Gastgeberinnen legten stets vor und NBO musste versuchen, den Abstand nicht abreißen zu lassen. Mit zunehmender Spieldauer fanden Austmann und Co. wieder zurück ins Spiel und Birte Thimm glich zum 66:66 aus, doch eine eklatante Freiwurfschwäche verhinderte mehrfach die mögliche Führung. Donau-Ries traf deutlich sicherer und zog wieder davon.
24 Sekunden vor dem Ende schien die Partie bei 82:77 gelaufen, doch jetzt zeigte auch Nördlingen Nerven. Nicht zuletzt durch einen Dreier von Schiffer war NBO wieder dran. Glück für die Gastgeberinnen, dass ein Foul an Mersch in der letzten Aktion des Spiels nicht geahndet wurde – so feierte das Team aus Donau-Ries den zweiten Saisonsieg, als ob sie gerade die Meisterschaft gewonnen hätten. bö
18:55
@5
Über solch einen Unsinn kann ich nur müde lächeln!
08:55
zu@4
Ich stimme zu. Aber die Mannschaft hat im Augenblick auch keinerlei Selbstvertrauen. Dies liegt nicht an der Mannschaft selbst, sondern an dem Umfeld. Frau Benter und Frau Gajewski sind überfordert. Ein Trainerwechsel hätte niemals erfolgen dürfen!
Trotzdem: Allles Gute für NBO.
22:18
Zitat:Die Enttäuschung von Trainerin Julia Gajewski hielt sich nach der Partie allerdings in Grenzen, sie filterte die positiven Eindrücke heraus.
Dieser Satz nach einer Niederlage beim Tabellenletzten ist entweder Sarkasmus pur oder eine Bankrotterklärung.
22:08
Ich frage mal vorsichtig, wenn denn verantwortlich für die Verpflichtung der Amerikanerinnen war?
21:58
Bei Donau-Ries spielen 4 Ausländerinnen, die zusammen 45 Punkte erzielen - bei NBO spielen 3 Ausländerinnen, die zusammen 18 Punkte erzielen.
In Spielzeit: Reiner (NBO) ist neu und Ergänzungsspielerin, Albayrak (Donau-Ries) ist wohl auch Ergänzungsspielerin. also kommt es auch die auswärtigen Führungsprofis an: bei Donau-Ries spielen Wilson, Reese und Mircheva zusammen 97:37 Min d.h. durchschnittlich über 32 Minuten während bei NBO Adamshick und Hartill zusammen 46:27 Min, also durchschnittlich 23 Minuten spielten. Und dies ist nicht unbedingt durch Nachwirkungen einer Krankheit, denn die beiden NBO-Spielerinnen spielten im letzten Heimspiel gegen Halle zusammen 38 Minuten - durchschnittlich 19 Minuten. Bei dort 11 eingesetzten Spielerinnen ergibt sich eine theorethische durchschnittliche Einsatzzeit von 18 Mnuten. Die beiden von NBO vor der Saison verpflichteten Profis: Adamshick und Hartill sind ihre erhoffte Leistung bisher schuldig geblieben - durchschnittlich Einsatzzeiten und durchschnittliche Punkte - zudem wenig Schlagkraft unter den Körben. Und einen Führungsanspruch habe ich in den bisherigen Spielen auch nicht erkennen können.
Fazit: Quo vadis NBO ?
21:46
Dabei machte die in dieser Zeit debütierende Dora Reiner keine gute Figur
HAllo? Der Satz ist eine Unverschämtheit einer neuen Spielerin gegenüber. Wie schaut es denn mit der Freiwurfquote des Teams von 60 Prozent aus? Das ist nicht erstligareif. Zwei Amerikanerinnen, die beide nur knapp 20 Minuten oder etwas mehr spielen - beide sind als Ersatz für BArker und Ernrest Totalausfälle.
Das Scotung steht auf dbbl.de für jeden offen, auch für einen Sportredakteuer, der trotz aller Vereinsnähe mal seine rosa Brille abhemen sollte. Aber die Schuldigen sind ja schnel lausgemacht: Die Grippe, die eine schwache Amerikanerin noch schwächer macht und eine neue Spielerin, die angeblich blass geblieben ist. Kein Wort zur neuen alten Trainerin Gajewski oder den Wurfqouten. So kann man natürlich Journalismus betreiben...