Wichtiges Remis für OSV III

Zum Jahrestart waren  die Schach-Teams schon wieder aktiv.
Zum Jahrestart waren die Schach-Teams schon wieder aktiv.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
In der Verbandsklasse landete OSV III ein 4:4 bei Weiße Dame Borbeck. Das könnte für den Klassenerhalt noch mal wichtig werden.

Verbandsklasse, Gr. 2: Weiße Dame Borbeck II – Oberhausener SV III 4:4: Ein Punktgewinn, der sich vielleicht im Abstiegskampf am Ende noch als sehr wichtig erweisen könnte.

Es begann mit einem Paukenschlag. Ben Hoffmann erreichte bald gegen seinen 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner ein Remis, das sich später als für das Ergebnis entscheidend herausstellen sollte. Nach verheißungsvoller Eröffnung musste Martin Beierlein die Segel streichen. Nachdem am Spitzenbrett Christian Stefaniak mit seinem Kontrahenten den Remisfrieden schloss, glich Mannschaftsführer Thomas Gross zum Gleichstand aus.

Stefan Ratzmann spielte souverän und erreichte die 3:2-Führung. Bei den unglücklich verlaufenen Endspielen von Andreas Schneider und Kilian Kraus war es Kai Hombrecher vorbehalten, den fehlenden Punkt zum 4:4 einzufahren.

In der fünften Runde der Schach-Bezirksliga trat SW Oberhausen III gegen Gelsenkirchen-Horst V an und gewann nach bereits wenig mehr als zwei Stunden 6:2. Vor dem Jahreswechsel erlitt SWO in drei Ligen schwere Niederlagen. Nun musste die „Dritte“ im neuen Jahr als erstes ran. Während SWO III das erste Mal in dieser Saison in Bestbesetzung antrat, mussten die Gäste aus Gelsenkirchen Brett zwei ersetzen.

An Brett 7 rang Bernd Limberg schon nach 90 Minuten seinem um 200 Punkte besser bewerteten Gegner ein Remis ab. Dass das bereits die Endphase des Kampfes einleitete, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Bereits eine Viertelstunde später mussten die Horster zwei Niederlagen hinnehmen. Andreas Konrad (4) setzte seinen Gegner so unter Druck, dass dieser die Übersicht über die Stellung verlor, und nach Turm- und Damenverlust frustriert aufgab. Zeitgleich hatte an Brett 6 Jürgen Haser das Glück des Tüchtigen, als sein Gegner ohne Not, Dame und Partie einstellte. Das Ergebnis war noch nicht auf dem Spielzettel notiert, da setzte Markus

Hufnagel (3) das nächste Ausrufezeichen. Er nutzte eine kleine Ungenauigkeit des Gegners aus, überlastete dessen Verteidigung und gewann eine Figur. Den Rest wollte sich sein Gegenüber nicht mehr zeigen lassen und gab auf. Die Tinte war noch nicht trocken, da war der Kampf bereits für Horst verloren. Matchwinner war diesmal Günther Grunwald (5). Dieser spielte das erste Mal in dieser Saison und stellte seine Qualitäten unter Beweis, als er Zug um Zug seine Stellung verbesserte und seinen Gegner die Fehler machen ließ. Und so hieß es bereits nach zwei Stunden 4,5:2,5 aus Oberhausener Sicht. Angesichts des Ergebnisses remisierten Sven Heintze (1), Robert Klein (2) und Jürgen Schmidt (8) und stellten damit den 6:2-Endstand her, was gleichzeitig den vierten Rang in der Tabelle bedeutet.

In drei Wochen geht es für SWO III zu Hervest-Dorsten III. Auf dem Papier sind die Dorstener die schwächste Mannschaft der Liga, doch der derzeitige dritte Platz zeigt, dass die Mannschaft kämpfen kann. Schwarz-Weiß wird alles daran setzen, nach dem nächsten Spieltag mit ihnen die Plätze zu tauschen.