TVB leistet sich zu viele Fehler

Landesliga Herren

TV Biefang -
MTV Rheinwacht II 30:36 (13:16)

Ein Dämpfer für die Bifis! Gleich mehrere Akteure der Hausherren gingen am Samstagabend grippegeschwächt in die Partie. Doch das wollte Willi Heidkamp letztlich nicht als Ausrede gelten lassen. „Das wäre mir zu billig. Wir haben uns massenhaft individuelle Fehler geleistet. Damit kann man kein Spiel der Welt gewinnen“, resümierte der TVB-Übungsleiter.

Nachdem sich die MTV-Reserve kurz vor Ende der ersten Halbzeit etwas absetzen konnte, gerieten die Hausherren kurz nach Wiederanpfiff sogar deutlich mit 15:20 in Rückstand.

Auch wegen der vielen Biefanger Fahrkarten im Angriff rettete Dinslaken den komfortablen Vorsprung souverän über die Zeit. Heidkamp: „Mit Herz zu spielen, ist ja schön und gut. Nur müssen wir auch mal mit kühlem Kopf agieren.“

TVB: Tennigkeit; Ebbers (6/2), Werken (2), T. Siegers (6), B. Schwinning (2), Hausmann, Melis (1), T. Schultz (4), P. Giesbert (1), Annabi (1), Schröder (3), Benninghoff (3), Neumann (1).

TV Borken -
HSG RW O TV II 32:24 (16:12)

Wie in der Vorwoche beim Derby gegen Biefang präsentierte sich die HSG-Reserve in den ersten 30 Minuten mehr als ordentlich. Dabei hatten die Gäste mit einigen Holztreffern Pech im Abschluss. Im zweiten Durchgang folgte dann allerdings wieder der Einbruch. Die Rot-Weißen agierten gerade im Angriff viel zu umständlich und überhastet. Borken baute seinen Vorsprung aus und hatte gegen Ende immer leichteres Spiel gegen konfuse Oberhausener. „Manche haben offenbar noch nicht wirklich kapiert, was Abstiegskampf heißt“, war Geburtstagskind und Coach Christian Hoffmeister anschließend ziemlich angefressen.

HSG: Hollenberg, Slota; Weidner, Mischel, Krampe (4), Pracher (9/4), Terhorst, Speh, Hess (2), Bongers (3), Kürvers (4).

Landesliga Damen

Tbd. Osterfeld -
Adler 07 Bottrop 20:15 (12:8)

Nach einer ausgeglichenen, aber auch zerfahrenen Anfangsphase legten die Osterfelderinnen den Grundstein in der Abwehr. Dahinter brillierte Torhüterin Susanne Schmitz-Freihoff mit einer ausgezeichneten Vorstellung. Das zuletzt gute Zusammenspiel blieb bei den Gastgeberinnen etwas auf der Strecke. Trotzdem ließ sich das Team von Coach Maik Bukowski nie aus der Ruhe bringen und vermied überhastete Aktionen. „Bottrop war ein unangenehmer Gegner. Das war ein Sieg der Cleverness“, befand Abteilungsleiter Volker Latza.

Tbd.: Schmitz-Freihoff; T. Latza (10), Theissen, Nicklich (1), Höfken, Willemsen (4), Ristau (2), Psotta, Beck (1), Neff (2).