TVB-Damen mit Sieg

Die Biefanger (in Grün) verloren in Halbzeit zwei jegliches Konzept.
Die Biefanger (in Grün) verloren in Halbzeit zwei jegliches Konzept.
Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
Oberliga-Damen entführen beide Punkte aus Überruhr. Dagegen zeigen die Landesliga-Herren aus Biefang eine schwache zweite Hälfte und verlieren.

Oberliga Damen

SG Überruhr -
TV Biefang 24:27 (11:13)

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung entführten die TVB-Damen beide Zähler aus Essen. Das Team von Trainer Joachim Ceranek überzeugte durch gute Abwehrarbeit und produzierte in der Offensive kaum Fehler. Eine kleinere Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte ließ die Gäste mit 15:17 ins Hintertreffen geraten. Doch die TVB-Damen fingen sich alsbald wieder und wurden für ihre engagierte Vorstellung belohnt. „Kämpferisch war das astrein. Auf diesem Level werden wir noch einige Punkte holen“, war der Auftritt annähernd ganz nach dem Geschmack von Ceranek.

TVB: Happe, Groß; Reinartz (1), Kaulfuß (4), J. Schneider (3), A. Leprisch, L. Döller (7), F. Spaan, Opladen (6), Roesner (3), Häßler (1), A. Drespa (2).

Landesliga Herren

DJK VfR Mülheim Saarn -
TV Biefang 35:23 (14:12)

„Diese unkonstanten Leistungen gehen mir gewaltig auf den Zeiger“, brachte Willi Heidkamp seinen Unmut zum Ausdruck. Nach einer auf Augenhöhe geführten ersten Halbzeit brachten den TVB-Coach in den zweiten 30 Minuten zunehmende Unkonzentriertheiten mächtig auf die Palme. Die Biefanger Fehlerquote spielte dem Tabellendritten ausgezeichnet in die Karten. Saarn wurde es in den entscheidenden Phasen viel zu einfach gemacht. Lediglich Abwehrchef Benedict Schwinning, Philip Hausmann und Yannik Schröder erreichten bei den Bifis Normalform.

TVB: Strelow, Tennigkeit; Ebbers (4/3), Werken (1), T. Siegers, B. Schwinning (5), Hausmann (6), T. Schultz (3), P. Giesbert, Schröder (4), Benninghoff, Neumann.

MTV Rheinwacht Dinslaken II -
HSG RW O TV II 38:26 (21:11)

Nach 30 Minuten war die Messe für die Rot-Weißen bereits gelesen. „Wir hatten uns viel genommen, haben dann aber fast alles falsch gemacht. Unsere Rückwärtsbewegung war unter aller Sau“, lautete die drastische Analyse von Trainer Christian Hoffmeister.

Seine Schützlinge schlossen vorne meist zu hastig und unvorbereitet ab. Die daraus resultierenden Tempogegenstöße nutzten die Dinslakener auf der Gegenseite dann auch noch konsequent zum kontinuierlichen Ausbau ihrer Führung. Die beiden Torhüter Rolf Hollenberg und David Slota nahm Linienchef Hoffmeister dann aber noch einmal ausdrücklich in Schutz: „Die beiden wurden im Stich gelassen und taten mir leid.“

HSG: Hollenberg, Slota; Weidner (3), Mischel (1), Krampe (5/4), Pracher (2), F. Hanenberg (3), Terhorst, Speh (1), Hess (2), Bongers (1), D. Drespa (3), Kürvers (2), Keusemann (3).