Trotz Spaß den Ehrgeiz nicht vergessen

Zur Endrunde sollten es deutlich weniger freie Plätze auf der Tribüne werden.
Zur Endrunde sollten es deutlich weniger freie Plätze auf der Tribüne werden.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Auch wenn es bei der Ü 32-Runde friedlich zu geht, den Titel wollen am Ende dann doch alle holen. Auch das Rennen um die Torjägerkanone ist spannend.

So im Stillen und Geheimen wird die Ü 32-Runde der Hallenstadtmeisterschaften in der Willy-Jürissen-Halle von manch einem der ehemaligen Kicker sicher als der Höhepunkt der Stadtmeisterschaften angepriesen. Endlich dürfen sich auch mal die Alten-Herren, die vor ein paar Jahren noch fleißig und aktiv im Seniorenbetrieb kickten, auch vor großem Publikum präsentieren. Die leeren Ränge, die sich bei der Vorrunde präsentierten, weil die meisten Spieler und Zuschauer lieber im Vorraum blieben, dürfte es bei der Endrunde nicht geben. Wenn doch, ließe sich das im kommenden Jahr – zum Jubiläum – mit mehr KO-Spielen beheben.

In zwei Gruppen werden Sonntagmorgen, ab 10 Uhr die Tickets um das Finalspiel verlost. Je vier Teams streiten sich um Rang eins, der den Finaleinzug bedeutet, während Platz zwei immerhin zum Spiel um Platz drei berechtigt. Damit sind die Platzierungen ziemlich schnell und eindeutig ermittelt, ab 13 Uhr machen die Alten-Herren dann schließlich auch Platz für die Endrunde der Senioren (siehe oben).

In Gruppe A treffen die Überraschungsmannschaft des SV Sarajevo und Blau-Weiß Oberhausen als Gruppensieger auf Titelverteidiger Arminia Lirich und den ambitionierten Namensvetter aus Klosterhardt.

In Gruppe B spielt der Oberhausener Norden den Finaleinzug unter sich aus. Neben den Sterkrader Teams von 06/07, Nord und Glück-Auf darf sich auch der PSV Oberhausen in der Endrunde beweisen.

Als Favoriten gehen Arminia Lirich, Blau-Weiß Oberhausen und Sterkrade-Nord in die Endrunde. Die Nordler lieferten eine blitzsaubere Vorstellung in der Vorrunde ab und bekommen es zu Beginn mit dem PSV zu tun. Da sollte nichts anbrennen und ein guter Start ist in der Halle und bei einer Vierergruppe immerhin extrem wichtig, wenn man Erster werden will. In der anderen Gruppe wird es gleich mal einen Favoriten erwischen. Das Liricher-Derby wird ab 10.24 Uhr schon den ersten Trend der Gruppe A zeigen. Sarajevo, die das Turnier mit Arminia Klosterhardt eröffnen, könnten der lachende Dritte in dieser Konstellation sein.

Großen Anteil am Erfolg in der Vorrunde hatte übrigens Sead Hebibovic. Sechs Mal traf der Bosnier und führt gemeinsam mit Lars Krüger von 06/07 die Torschützenliste an. Carsten Kemnitz (5 Tore) lauert ebenso wie Marco Seggio vom PSV (4 Tore). Christian Kinowski, erfahrener Knipser von Arminia Lirich hielt sich dafür bisher zurück. Vielleicht hat er sich das Zielwasser für ein mögliches Finale vorbehalten.