Tbd.-Damen hangeln sich ins Ziel

Verbandsliga Damen: Tbd. Osterfeld – Moerser SC 3:0: Die Osterfelder Damen mussten schon eine ansprechende Leistung zeigen, um den Tabellenletzten aus Moers zu besiegen. Dabei wurde zum ersten Mal in dieser Saison eine Libera eingesetzt – auch wenn Trainer Egbert Spickenbom nur insgesamt acht Spielerinnen zur Verfügung standen. Die stärkste Außenangreiferin Steffi Kehne fehlte krankheitsbedingt.

Das Experiment mit der neuen Libera Mira Duk verlief positiv. Duk konnte auch unter Druck mit der Situation umgehen. Die Annahme wurde stabilisiert und in der Abwehr kam mehr Bewegung in die einzelnen Aktionen. Allerdings muss das System noch öfter trainiert werden, damit es auch gegen stärkere Mannschaften greift.

Die Moerser zeigten sich wesentlich konzentrierter und selbstbewusster als im Hinspiel. Platzierte Angriffe über die Außenpositionen brachten die Oberhausener immer wieder in Schwierigkeiten. So war es bis zum Schluss auch immer ein enges Spiel: 25:22, 25:23, 25:18.

Im zweiten Satz verspielten die Osterfelderinnen fast eine Zehnpunkte-Führung und gewannen nur knapp. Zuspielerin Golubovic ging schon mit einer Zerrung in das Spiel, im dritten Satz verschlechterte sich ihr Zustand so stark, dass sie fast nur noch aus dem Stand agieren konnte. Da kam der Einsatz der Libera gerade recht. Die Pässe waren stabil und die starken Mittelangreiferinnen Burghard und Henkel sorgten für die nötigen Punkte. Der letzte Satz wurde dann etwas klarer mit 25:18 gewonnen. „Ich habe mir schon gedacht, dass das Rückspiel gegen Moers nicht so leicht wie das Hinspiel wird. Der Gegner war viel stärker als beim letzten Mal. Meine Mannschaft hat wieder lange gebraucht, um in das Spiel zu finden und wieder zu viele leichte Fehler zugelassen. Das Systeme mit der Libera muss noch im Training eingeübt werden. Allerdings wäre es schon besser, wenn dann auch noch mehr Auswechselspielerinnen da sind“, sagte Spickenbom nach dem knappen Spiel.

Landesliga Herren: Tbd. Osterfeld – TV Voerde 3:2: Nach einem in der Hinrunde klar verlorenen Spiel gegen den Verberger TV wollte das Team um Trainer Markus Köster mit einem Sieg über den Tabellenführer in die Rückrunde starten. Zunächst sah es nicht so aus, als könnte der Tbd. gewinnen. Zu Beginn setzte sich der Gast 4:0 in Führung. Hier wurde die Nervosität im Osterfelder Team erkennbar. Als man gerade fast wieder den Anschluss gefunden hatte, brachte eine erneute Aufschlagserie Voerde auf die Siegerspur: 22:25.

Der zweite Satz gestaltete sich am Anfang ausgeglichen, mit ständig wechselndem Aufschlag und vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten. Osterfeld schaffte ein 25:23. Mit dem ersten gewonnenen Satz des Jahres wuchs das Selbstbewusstsein. Voerde wurde in die Enge getrieben, nach einer Viertelstunde war der Satz 25:15 gewonnen. Doch das brachte keine Stabilität, Voerde nutzte Osterfelder Fehler und gewann ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit 25:22 zum Satzausgleich.

Als Siebter ein Tie-Break gegen den Spitzenreiter erzielt zu haben, könnte man bereits als Erfolg bezeichnen, doch wäre mehr drin gewesen. Motivation und Ehrgeiz auf Seiten der Osterfelder waren schließlich groß genug, um sich von Anfang an abzusetzen und den Entscheidungssatz 15:10 zu gewinnen.

Tbd.: Syrowiszka, Hoffmann, Weigand, Gronen, Mölleken, Naujock, Esser, Lüttig, Eichner, Jäger, Ma. Spengler, Mi. Spengler.