Szargiej fehlen weiter die Alternativen

Oberliga Damen

TV Biefang -
TV Walsum-Aldenrade 20:29 (8:17)

Unstrittig war gegen den Tabellenzweiten ein Qualitätsunterschied zu erkennen. Dennoch zogen sich die personell gebeutelten TVB-Damen achtbar aus der Affäre. „Die Mädels haben das in ihren Möglichkeiten gut gemacht. Das Team hat bis zum Ende gerackert“, lobte Trainer Joachim Ceranek. Insbesondere mangelte es an Durchschlagskraft aus dem Rückraum. So dauerte es geschlagene sieben Minuten, ehe die Biefangerinnen ihren ersten Treffer gegen konzentriert verteidigende Duisburger erzielten.

TVB: Happe, Groß; Kaulfuß (5), J. Schneider (1), Schlinkert (1), Häßler (1), A. Drespa (10), Remmele, Liehs, Hoeppner (1), Holtmann (1), Hammen, Ihlo.

Verbandsliga Herren

HSG RW O TV -
VfB Homberg 20:28 (11:13)

Die stark ersatzgeschwächten Rot-Weißen verkauften sich gegen den Spitzenreiter in der fast ausgeglichenen ersten Halbzeit zunächst gut. Doch wegen fehlender Alternativen ließen die Kräfte und damit die Konzentration spätestens im letzten Drittel nach. Dazu gesellten sich einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen. „Diese respektiere ich grundsätzlich auch. Wird aber die arrogante Schiene gefahren, werde ich sauer“, monierte Trainer Krzystof Szargiej hinterher.

HSG: Lagerpusch, Peltz; P. Kerger (4), Lohmann (2), Schindler (1), Wagner (5/1), Tervoort (7/1), T. Hermann, Potschka, F. Hanenberg.

Landesliga Herren

TV Biefang -
VfL Rheinhausen 17:20 (9:9)

Ohne ihren Trainer Willi Heidkamp, dem ein akuter Magen-Darm-Virus den Einsatz an der Seitenlinie versagte, „zauberten“ die Bifis eine dürftige Angriffsleistung aufs Parkett. Bei Abteilungsleiter und Heidkamp-Vertreter Klaus Grupensberger keimte kurz nach dem Wechsel Hoffnung auf. Doch statt sich auf 12:9 abzusetzen, unterlief den Hausherren beim Tempogegenstoß ein Fehler. Das Blatt drehte sich zu Gunsten des VfL. „Mit 20 Gegentreffern darfst man normal nicht verlieren. Aber man sieht deutlich, woran es gelegen hat“, benannte Heidkamp die schwache Chancenverwertung.

TVB: Strelow, Tennigkeit; Ebbers (2), Werken (2), T. Siegers (4), B. Schwinning (2), Hausmann, Melis (2), T. Schultz (2), Schröder, Benninghoff (2), Neumann, K. Leprich (1).

HSG RW O TV II -
VfB Homberg II 31:31 (13:17)

An der HSG-Reserve lief die Partie 40 Minuten vorüber. Die Rot-Weißen lagen 15:22 hinten, ehe ein Ruck durch die Truppe von Christian Hoffmeister ging. Der Coach stellte in der Abwehr um, das fruchtete. In der Offensive erspielten sich die Hausherren Chance um Chance und verwerteten diese konsequent. Ein Sonderlob verdienten sich Tobi Terhorst und Sebastian Speh.

HSG: Hollenberg; Weidner, Krampe (3/2), Pracher (2), Hanenberg, terhorst (8), Speh (7), Hess, Bongers, D. Drespa, Kürvers (5), Keusemann (5), Wolf.