Spielort fürs Pokalfinale am Mittwoch

DER Endspielort des Nieder-rheinpokal-Finals wird voraussichtlich Mittwoch bekannt gegeben. Dienstag treffen sich Verband und die Vertreter beider Vereine, um den Ort auszuloten. Fakt ist, dass die Duisburger Schauinsland-Arena aus dem Rennen ist. Der MSV sagte als neutraler Ort ab, da der Finaltermin 14. Mai zu nahe am möglicherweise für den MSV entscheidenden Spiel gegen Holstein Kiel am 16. Mai lag. So buhlen RWO und RWE um das Endspiel. RWO-Vorstand Thorsten Binder: „Von der Ratio her betrachtet, ist Essen mit seinem modernen Stadion im Vorteil.“ Allerdings kosten Öffnung und Betreiben dieser deutlich größeren Arena mehr als diese Posten im Stadion Niederrhein ausmachen würden. Weitere Entscheidungsträger für den Endspielort sind noch die Polizei, die die Sicherheitslage mit einfließen lässt, sowie der Deutsche Fußball-Bund als übergeordneter Verband. Im Vorjahr wurde das Endspiel in Essen ausgetragen. Mit einer langen Unterbrechung wegen Fan-Ausschreitungen stand das Spiel kurz vor dem Abbruch. Binder: „Wir wollen das Endspiel haben. Es wird keinen neutralen Ort geben. Der Verband wird zwischen Oberhausen und Essen entscheiden. Wir wollen uns am Dienstag beim Verband als angenehmer Endspielpartner präsentieren.“ Wolfgang Jades, Vorsitzender des FVN-Fußballausschusses, war beim Halbfinale zwischen RWO und dem MSV Gast im Stadion Niederrhein.


VOM SC Verl wechselt mit Simon Engelmann einer der Top-Torjäger der Regionalliga zu RWO. Der 26-jährige Linksfuß bringt mit 1,88 Meter eine ordentliche Größe mit nach Oberhausen und die Empfehlung von 35 Toren in den letzten zwei Jahren. Der sportliche Leiter Frank Kontny: ,,Er ist unser Wunschspieler für die Abteilung Attacke. Wir brauchten im offensiven Bereich noch einen wie Simon, mit ihm sind wir in der Vorwärtsbewegung flexibler und gefährlicher. Wir freuen uns, dass er bei uns einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat.“


PATRICK Schikowski wird RWO zum Saisonende verlassen. Der 22-jährige offensive Mittelfeldspieler teilte dem Verein mit, dass er das verbesserte Angebot zur Verlängerung seines Vertrages bei den Rot-Weißen nicht annimmt, da er Profi werden und regelmäßig „vor voller Hütte“ spielen möchte, so seine Absage. Gleichzeitig bedankte er sich beim Verein für die Chance, sich nach seinem Wechsel von der SSVg Velbert im Januar 2014, hier sportlich weiter entwickeln zu können. In 43 Regionalligaspielen für RWO erzielte Schikowski elf Tore.


EIGENGEWÄCHS
Thorben Krol, der im Winter aus Rödinghausen zurück geholt wurde, zog sich am vergangenen Wochenende beim Spiel der U 23 gegen VfR Krefeld-Fischeln einen Einriss des Innenmeniskus im Knie zu. Das ergab jetzt eine MRT-Untersuchung. Der Oberhausener Schlussmann wird in den nächsten Tagen operiert, steht aber in dieser Spielzeit definitiv nicht mehr zur Verfügung.