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Spiel beim Spitzenreiter ist für RWO ein ganz leichtes Spiel

31.08.2012 | 16:47 Uhr
Spiel beim Spitzenreiter ist für RWO ein ganz leichtes Spiel
Sebastian Mützel (Mitte) zeigte zuletzt eine starke Leistung.Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.  RWO reist ohne Druck als Außenseiter zu Spitzenreiter Viktoria Köln. Doch natürlich wollen die Rot-Weißen auch in Köln etwas holen - schließlich gelangen zuletzt drei Siege in Serie. Und RWO-Trainer Mario Basler kann nahezu aus dem Vollen schöpfen.

Es wird für RWO das einfachste Spiel der Saison: Sonntag, 14 Uhr, beim Ligafavoriten Viktoria Köln sind die Rollen eindeutig verteilt. Die Elf von Mario Basler ist klarer Außenseiter beim unangefochtenen Tabellenführer und kann völlig befreit aufspielen. Basler: „Natürlich versuchen wir, die zu ärgern und da was mitzunehmen.“

Wie das gehen könnte, weiß der Trainer auch: „Ballverluste vermeiden, kompakt stehen, ruhig bleiben und mutig nach vorn spielen.“ Letzteres klappte in den vergangenen drei Spielen mit drei Siegen ja schon ganz gut. Doch was Ballverluste, Kompaktheit und Ruhe angeht, hat das Team eindeutig Nachholbedarf. Das weiß auch der Trainer: „Wir haben eine neuformierte Mannschaft, da braucht es ganz einfach Zeit, bis Ruhe reinkommt.“

Der Ballsicherheit galt auf jeden Fall die Hauptarbeit im Training. Denn gerade in den ersten 30 Minuten in den Partien gegen Wiedenbrück und Verl leistete sich die Mannschaft zu viele Fehler und Ballverluste, die folgerichtig mit Toren bestraft wurden. Dies darf sich die Mannschaft gegen die hochklassige und eingespielte Truppe von Heiko Scholz auf keinen Fall erlauben. „Denn dann ist so ein Spiel auch schon mal nach 30 Minuten entschieden“, warnt Stürmer Mike Terranova. „Terra“ musste wegen Oberschenkelproblemen in der Woche kürzer treten. „Da müssen wir mal schauen, ob es reicht,“ sagt Basler skeptisch.

Fehlen werden auf jeden Fall Stephan Boachie und David Loheider, die ihre Muskelfaserrisse in der Reha auskurieren. Loheider immerhin könnte in der kommenden Woche mit dem Lauftraining beginnen und „vielleicht für das nächste Heimspiel schon bereit stehen“, hofft Basler auf den Einsatz des Stürmers in zwei Wochen freitags gegen den 1. FC Köln. Dazwischen liegt die Pokalrunde gegen Essen-West. Alexander Scheelen laboriert weiter mit Beschwerden an der Patellasehne und steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Karoj Sindi musste wegen Fiebers zwei Tage mit dem Training aussetzen, ist aber wieder voll dabei.

Die zuletzt erfolgreiche Auswahl steht zur Verfügung

Somit steht dem Trainer bis auf den fraglichen Terranova die Auswahl zur Verfügung, die zuletzt die drei Siege einfuhr und in der Sebastian Mützel einen ganz starken Eindruck hinterließ. Basler: „Ich gehe wirklich völlig entspannt in dieses Spiel, denn der Druck liegt eindeutig bei Viktoria.“ Psychologisch sieht er sein Team nicht nur deswegen im Vorteil. „Wenn ein Trainer schon vor der Saison von der Meisterschaft spricht, setzt dies das Team stark unter Druck.“

Und die anderen motiviert das umso mehr: „Es wird schwer, die zu ärgern, aber genau das haben wir vor.“ Und wenn dann was Zählbares herausspringen würde, könnte das den Aufwärtstrend der Rot-Weißen weiter beflügeln.

Peter Voss



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