Sieg und Niederlage für NBO-Teams

Die U 17 von evo NBO musste sich knapp geschlagen geben.
Die U 17 von evo NBO musste sich knapp geschlagen geben.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Regionalliga-Mannschaft gewann gegen den TSV Hagen, während die ersatzgeschwächte U17 knapp in Göttingen unterliegt.

Regionalliga, Damen: NB Oberhausen II – TSV Hagen 64:62 (25:21): Mit dem letzten ihrer vier Dreier hatte Renée Höfels in einer knappen Schlussphase entscheidenden Anteil am Sieg ihrer Mannschaft. Zuvor schien die Partie kurz vor Ende des dritten Viertels fast entschieden, doch die New Baskets ließen die Gäste ausgleichen. In einer ausgeglichenen Partie trugen Höfels und Cindy Schönherr (insgesamt 33 Punkte) in der ersten Hälfte die Punktelast. Cathi Kammann machte zwei Zähler, die restlichen 23 verteilten sich auf das an diesem Tag treffsichere Duo. Hagen hatte Leonie Schütter dagegen zu setzen, eine der besten deutschen Nachwuchsspielerinnen, die am Ende 40 der 62 Hagener Punkte markierte.

Wie schon im vergangenen Jahr in der U17 lieferte sie sich ein gutes Duell mit der grippegeschwächten Ronja Spießbach, die nach einem Zusammenprall im letzten Viertel jedoch nicht mehr weiterspielen konnte. Ein Glück, dass Höfels gegen Hagen ein heißes Händchen für Distanzwürfe hatte.

NBO: Höfels (16), Ansorge, Schönherr (33), Kammann (4), Dahlem (4); Riesener, R. Spießbach (4), Anderheide (n.e.), Lu. Piekenäcker, L. Spießbach (3), La. Piekenäcker.

U17 Nachwuchs-Bundesliga: Basketball Team Göttingen – NBO 64:60 (27:21): Die Bedingungen für das Auftaktspiel in den Playdowns waren alles andere als gut. Neben Maren Bielefeld fielen kurz vor der Abfahrt nach Göttingen auch noch Maike Schleisiek und Celine Rüweller mit Fieber aus. So zog sich die eigentlich an den Bändern verletzte Sina Wenzel ebenfalls mit um, damit NBO mit den erforderlichen acht Spielerinnen antreten konnte. „Ich hatte vor der Partie ehrlich gesagt schon ein wenig Bammel“, gab Trainer Ralf Weßlowski zu, der dann von seinen Schützlingen auf positive Weise überrascht wurde. Gegen die athletischen Göttingerinnen kam NBO gut in die Partie, auch wenn die Gastgeberinnen vor der Pause eine 27:21-Führung herauswerfen konnten. Als Göttingen dann nach dem Wechsel schnell auf 34:21 erhöhte, schwante dem Trainer-Duo Weßlowski und Helge Eggers Böses. Doch die sieben Oberhausenerinnen gaben nicht auf und kämpften sich in die Partie zurück. In der Schlussphase gelang dann zweimal sogar der Ausgleich, doch zu mehr reichte es nicht mehr. Auch, weil am Ende das Kampfgericht den Überblick verloren hatte. Nach dem fünften Foul von Verena Doczyck kam Carmen Pate zurück ins Spiel (38.), die Weßlowski zuvor nach ihrem vierten Foul vom Feld geholt hatte. Als diese in der Schlussminute ein weiteres Foul beging, wertete das Kampfgericht das als ihr sechstes, was ein technisches Foul für NBO zur Folge hatte. „Wir sind uns alle sicher, dass dies nicht so war, konnten es aber natürlich nicht beweisen“, so Weßlowski. So gab es Freiwürfe für Göttingen und NBO kam nicht mehr in Ballbesitz, um zu kontern. Unabhängig davon aber gab Weßlowski zu, „richtig viel Spaß beim Coachen“ gehabt zu haben. „Wir sind extrem stolz auf die Mädels.“

NBO: Doczyck (12), Delling (9), Kadic (11), Pathe, Tüchthüsen (4), Weißenborn (16), Wenzel, Wilke (8).