Sich weiter stabilisieren
10.02.2012 | 15:57 Uhr 2012-02-10T15:57:00+0100
Bei den Halle Lions wollen die evo NBO-Damen Samstag um 18 Uhr ihre Außenseiterchance nutzen
In der Tabelle sind beide Teams punktgleich. Doch die Rollen sind Samstag klar verteilt. Bei den Halle Lions sind die Bundesliga-Basketballerinnen von evo NBO klarer Außenseiter. Dennoch reisen die Oberhausenerinnen selbstbewusst an die Saale, nach drei Siegen in Folge lastet kein großer Druck auf dem Team von Trainerin Julia Gajewski.
Im Nachhinein betrachtet war der Erfolg gegen Rotenburg vergangenen Samstag noch wichtiger als ohnehin schon gedacht. Durch die Ergebnisse der Konkurrenz – insbesondere dem Sieg von Chemnitz in Nördlingen – ist die Situation im Tabellenkeller weiterhin sehr eng. Vermutlich benötigen die New Baskets noch einen Sieg, um auf der sicheren Seite zu sein.
Den schon diesmal zu holen, wäre sicher nicht verkehrt. Allerdings muss dafür schon alles zusammen passen. Denn die Hallenserinnen haben nicht durch Glück fünf ihrer letzten sechs Spiele gewonnen. Das Team orientiert sich ganz klar an den Playoffs, auch wenn es derzeit ebenso wie evo NBO mit acht Siegen und acht Niederlagen noch im Mittelfeld platziert ist.
Im Hinspiel gelang den Oberhausenerinnen in einem reinen Kampfspiel ein 57:50-Sieg. Auch heute dürften die Chancen größer werden, umso weniger Punkte fallen. Wenn das Spiel von den Verteidigungsreihen dominiert wird, haben die Gajewski-Schützlinge Vorteile. Auch die beiden Neuzugänge Whitney Jones und Jania Sims sind mittlerweile soweit integriert, dass sie in der aufwändigen Verteidigung jederzeit wissen, was zu tun ist.
Aber auch die Ostdeutschen haben im Vergleich zum Hinspiel personell nachgelegt. Die amerikanische Aufbauspielerin Daphanie Kennedy hat den Lions laut Gajewski „richtig gut getan“. Während in der Hinrunde noch viel von der individuellen Stärke der Spielerinnen abhing, hat sich Halle nun als Team gefunden.
„Wir fahren guten Mutes dort hin, setzen die Ziele aber nicht zu hoch“, geht es Gajewski in erster Linie darum, dass sich ihr Team leistungsmäßig stabilisiert. Das sah zuletzt schon ganz gut aus. Vor allem Sarah Austmann und Birte Thimm befinden sich in ausgezeichneter Form. Dazu zeigt Valerie Nainima eine mittlerweile konstante Leistung im Aufbau und unter den Körben hat Jones zuletzt mehr als angedeutet, dass sie bei den Rebounds zupacken kann.
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