SFK dreht 1:4-Rückstand noch zum Remis

Arminia Klosterhardt -
SF Niederwenigern 1:2 (0:1)

„Gut, dass die Saison für uns gelaufen ist. Jeden Sonntag basteln wir uns elf Mann zurecht“, sagte Trainer Günter Bruns nach dem unerfreulichen Spiel. Und dann sagte auch noch Cedric Roitzheim kurzfristig wegen Grippe ab. Unerfreulich verlief die Partie für die Arminen, weil Bruns mit der Leistung des Unparteiischen gar nicht einverstanden war. „Man kann verlieren, aber das war nicht korrekt gepfiffen. Das 0:1 fiel aus klarem Abseits, die Rote Karte gegen Walenciak war ein Witz.“

Jan Terhorst im Tor hielt seiner Mannschaft mit zwei starken Paraden zu Beginn die Null fest. Danach kamen die Klosterhardter rein und hatten selbst Chancen. Doch dann kassierte Arminia kassierte Mitte der ersten Halbzeit den Rückstand, kam mit seiner Rumpftruppe aber durch Pascal Pfeifer (56.) nach sehenswerter Kombination zurück ins Spiel. Beim Elfmetertor für Niederwenigern ging zuvor ein Abwehrmann zu forsch ins Geschehen. Arminia hatte durch Pfeifer noch ein Riesending, doch allein auf den Torwart zulaufend, zögerte er zu lang. „Die Rote Karte war lediglich ein taktisches Foul niemals rotwürdig“, ärgerte sich Bruns zum Schluss erneut über den Schiedsrichter.

SF Königshardt -
VfB Speldorf 4:4 (1:3)

Lars Mühlbauer war stolz auf sein Team. Das drehte einen 1:4-Rückstand mit einem sagenhaften Schlussspurt. Nils Carstensen (31.) hatte die frühe Führung der Mülheimer noch ausgeglichen, doch dann stand sein Team neben der Spur und schien die Partie mit drei weiteren Gegentoren schon verloren zu haben. „Die Schlussviertelstunde war bärenstark, da hat meine Mannschaft Moral gezeigt und noch einmal alles gegeben.“ Manager Marc Schwan und er hatten dem Team in der Pause aber auch mächtig ins Gewissen geredet. Daniele Kowalski bereitete dann auch den zweiten Treffer von Carstensen vor (81.) und Nico Schmelt (86.) und Oguz Sefi (88.) belohnten den Absteiger dann endlich mal für seine Mühen zum verdienten Ausgleich. „Das war bärenstark und da fragt man sich natürlich, warum nicht gleich von Beginn so“, hatte Mühlbauer bei aller Freude über den Punktgewinn aber auch an den ewigen Rätseln des Fußballs zu knacken.