Schwieriges Spiel für Nord

Trainer Lars Mühlbauer und die SF Königshardt wittern Morgenluft.
Trainer Lars Mühlbauer und die SF Königshardt wittern Morgenluft.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Sportfreunde Königshardt hoffen gegen den VfB Bottrop auf einen erneuten Dreier. Nord hingegen steht in Burgaltendorf vor einer schweren Aufgabe.

SF 1930 Königshardt -
VfB Bottrop So, 15.15 Uhr

Der erste Sieg der Sportfreunde hat Kräfte freigesetzt. „Das war Balsam auf die Seele“, so Lars Mühlbauer über den 3:1-Erfolg beim Duisburger SV. Dieser Sieg lässt am Pfälzer Graben hoffen. „Wir gucken von Spiel zu Spiel“, betont Mühlbauer. „Wenn wir dieses gewinnen, schöpfen wir wieder etwas mehr Hoffnung.“

Beim Blick auf die Tabelle wird schnell klar: Die Partie des Tabellenletzten gegen den Drittletzten zählt ohne Wenn und Aber zu der Kategorie ‚Pflichtsieg‘ für Königshardt, will der Aufsteiger mit einer Siegesserie noch das Feld von hinten aufräumen. „Keine Frage, absolut. Das müssen wir gewinnen. Gleiches gilt aber auch für den VfB, der braucht auch noch jeden Punkt“, weiß der SFK-Trainer genauso wie die Tatsache, dass die Gäste nach ihrem 5:1-Auswärtssieg in Vogelheim ebenfalls mit Rückenwind auflaufen werden. „Wir glauben an unsere Chance und wollen unser Potenzial wieder auf dem Platz abrufen.“ David Reuschenbach fehlt noch verletzungsbedingt, genauso wie Marc Janßen. Dusan Trebaljevac ist fraglich.

SV Burgaltendorf -
Spvgg. Sterkrade-Nord So, 15 Uhr

Das Hinspiel war gleichzeitig das Debüt von Markus Kowalczyk an der Seitenlinie von Sterkrade-Nord. Das haben die Schmachtendorfer mit 4:0 gewonnen. Das Rückspiel sieht der Nordler-Linienchef aber unter ganz anderen Vorzeichen. „Das wird das wahrscheinlich schwierigste Spiel bisher für uns. Burgaltendorf ist praktisch verdammt zu gewinnen. Der kleine Platz macht es noch einmal zusätzlich schwer“, erklärt er und: „Beim 0:2 in Klosterhardt haben sie gar nicht mal schlecht gespielt.“ Die Rückrunde hätte für die Nordler bislang nicht besser hätte laufen können: drei Siege und ein Unentschieden stehen in diesem Jahr auf dem Nord-Konto zu Buche. In Burgaltendorf sind Hilal Ali Khan, der schon im Pokal gegen Safak (3:2) 90 Minuten ran durfte und Murat Kara wieder von der Partie. Weiterhin fehlen Alexander Ripkens, Marcel Vogel und der Langzeitverletzte Adin Alagic.

VfL Rhede -
Arminia Klosterhardt So, 15 Uhr

Nach nunmehr zwei absolvierten Saisondritteln hinkt der VfL seinen eigenen Zielen und Ansprüchen meilenweit hinterher.

Der Oberliga-Absteiger wollte ganz oben mitspielen. Nach starkem Beginn, den auch die Arminen bei der unglücklichen 1:2-Heimniederlage zu spüren bekamen, folgte bald schon die Tristesse im Besagroup-Sportpark. Die wird durch den achten Platz im Niemandsland der Tabelle nachhaltig untermauert. Die Arminia sollte gerade nach dem 2:0 über Burgaltendorf und dem damit ersten Sieg in der Rückrunde Selbstvertrauen getankt haben. „Das sollte so sein. Denn Fußball ist zu großen Teilen auch immer eine Kopfsache“, findet Günter Bruns. Allerdings ist auch nach der Osterpause keine Besserung in Sachen Personal in Sicht. Samet Sadiklar und Michel Roth unterziehen sich beide in der kommenden Woche einer Knie-OP. Torhüter Jan Terhorst fällt mit einer Ellenbogenverletzung aus, für ihn steht Norman Seitz bereit. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Carsten Weißert (Rücken- und Oberschenkelprobleme) und Cedric Roitzheim (Innenbanddehnung im Fuß). Der A-Jugendliche Mevlüt Furkan Celik, der schon gegen Burgaltendorf gefiel und maßgeblich am entscheidenden 2:0 beteiligt war, wird von Beginn an neben Pascal Pfeifer stürmen.