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Safak und 06/07 früh raus

26.04.2011 | 15:29 Uhr
Safak und 06/07 früh raus
In der Partie Safak (blau) gegen Union 09 ging es ruppig zu. Foto: Stephan Glagla

Das erste Revier-Masters in Mülheim war eine gelungene Veranstaltung, nur der Termin wird wohl noch mals neu überdacht.

Bei der ersten Auflage des Fußball-Revier-Masters in der Harbecke-Sporthalle in Mülheim musste die Endrunde ohne Oberhausener Beteiligung auskommen.

Vize-Stadtmeister Spvgg. Sterkrade 06/07 wurde in der Gruppe A nur Dritter, während Stadtmeister TSV Safakspor mit einem Remis gegen den späteren Turniersieger und A-Kreisligisten Phönix Essen das Weiterkommen verspielte und Gruppenletzter wurde.

Trotz des Scheiterns in der Vorrunde belegten Ahmet Büyüköztürk (Safak) und Mark Skowronek (06/07) die Plätze zwei und drei in der Torschützenliste. Auch was die Fanbasis und Unterstützung anging, brauchte sich Safak wie gewohnt nicht zu verstecken. Aufreger des Turniertages war die Partie zwischen Safak und dem späteren Turniersieger Phönix Essen (1:1) in dem es erst auf dem Feld und danach auf der Tribüne krachte. In der Gruppe B wurde es nämlich etwa ab der Mitte ziemlich hitzig, als der TuS Union sich mit den Safak-Anhängern anlegte. Dass das „Endspiel“ der Gruppe dann zwischen den Teams mit den beiden größten Fanlagern ausgetragen wurde, trug dazu bei, dass nach zwei Platzverweisen gegen Safak und einem Foul an einem Essener die Situation eskalierte und es auch auf der Tribüne heiß her ging. Safak kassierte mit seiner neu zusammengewürfelten Mannschaft viele unglückliche Gegentore und hätte an einem anderen Termin ohne die lange Verletztenliste sicher eine bedeutend bessere Rolle gespielt.

Gute Idee

Auch der Coach des Vizemeisters Sterkrade 06/07 Jens Szopinski war mit dem Turnier von der Grundidee, die beste Reviermannschaft auszuspielen, zufrieden: „Über den Termin kann man streiten, es war unglaublich heiß in der Halle. Doch die Organisation und die Idee sind super. Da muss ich ein großes Lob aussprechen.“ Auch für seine Mannschaft hat er aufbauende Worte gefunden. „Das erste Spiel waren wir gar nicht wach, aber nach dem Wachruf gegen Hamborn 07 wurden wir immer besser.“ Hätte seine Mannschaft früher die Kurve bekommen, wäre sicherlich auch noch mehr drin gewesen. Doch nach dem verpatzten Start konnte auch ein 8:1-Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen Barisspor das Blatt nicht mehr wenden.

Nun steht für beide Teams nach einer gelungenen Abwechslung ein Wochenende Pause an, ehe es im Ligaalltag weitergeht. 06/07 braucht laut Szopinski den „lieben Gott, um drin zu bleiben“ und Safakspor gesunde Akteure, für den Aufstieg aus der Bezirksliga, um nächstes Jahr in der Landesliga kicken zu dürfen.

Geronimo Köllner

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