RWO will nach der Winterpause mit drei Punkten starten

In der Hinrunde traf Dominik Reinert (vorne) zur Führung in Wattenscheid. Diesmal jedoch fehlt er.
In der Hinrunde traf Dominik Reinert (vorne) zur Führung in Wattenscheid. Diesmal jedoch fehlt er.
Foto: Olaf Ziegler/ WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Am Dienstag startet RWO mit dem Spiel gegen Wattenscheid 09, das von Sport 1 übertragen wird, ins Fußballjahr. Und klar, drei Punkte sollen her.

Oberhausen.. Weiter geht’s für RWO. Zum Start in die Regionalliga-Restrunde empfängt die Mannschaft von Trainer Andreas Zimmermann heute (20:15/ im Live-Ticker) im Stadion Niederrhein die SG Wattenscheid 09. Der späte Anstoß dieses Fernsehspiels ist der Live-Übertragung beim Sender Sport 1 geschuldet. Viel wichtiger ist Zimmermann dabei aber, dass überhaupt gespielt werden kann.

„Der Rasen im Stadion ist einigermaßen in Ordnung. Wenn kein Frost mehr kommt, wird’s klappen“, freut sich der Fußballlehrer auf den Jahresstart. Denn er ist ebenso gespannt auf die Fortsetzung der Meisterschaft, wie seine Mannschaft: „Wir hatten eine relativ lange Pause wegen des ausgefallenen Siegen-Spiels, jetzt sind wir heiß.“ Gute zwei Monate liegt das letzte Pflichtspiel gegen den SC Verl zurück.

Fehlen wird als einziger der Stammbesetzung Dominik Reinert. Der hat Schambeinprobleme, die sich tunlichst nicht zu einer Entzündung auswachsen sollen. Ansonsten haben Zimmermann und sein Co Dirk Langerbein auf einigen Positionen die Qual der Wahl. „Große Erkenntnisse hat die Vorbereitung nicht ergeben. Einige haben einen Sprung nach vorn gemacht, bei anderen hätte ich mir etwas mehr gewünscht.“ Die Ergebnisse des Laktat-Testes erwartete Zimmermann für den späten Montagnachmittag. „Die Tendenz nach den Pulsuhren ist gut, die Jungs sind alle fit. Das haben sie ja schon in so harten Spielen wie in Gladbach oder Viktoria Köln gezeigt.“ Lediglich Neuzugang Gökhan Gümüssu hinkt noch ein bisschen hinterher. „Er hat Nachholbedarf, ist aber trotzdem eine Option.“

Aus dem Bauch heraus

RWO Mit dem Ausfall von Reinert dürfen sich Christoph Caspari oder Rhys Tyler Chancen für die Startelf hinten rechts ausrechnen. „Beide haben voll mitgezogen“, wollte Zimmermann den letzten Eindruck vom Abschlusstraining Montag mitnehmen. „Wir werden einiges aus dem Bauch heraus entscheiden.“ So auch, wer in der Innenverteidigung neben Kapitän Benjamin Weigelt spielt: Mit Felix Haas, Paul Voß oder dem zurückgezogenen Sechser Robert Fleßers sind die ersten drei Kandidaten benannt. Fiele die Wahl auf Fleßers, könnte Patrick Bauder zu Alex Scheelen zurückgenommen werden. Damit würde Platz für eine Position hinter David Jansen geschaffen.

Einiges gutmachen

Vorbereitung Zuletzt war das öfters Raphael Steinmetz, jetzt stünde mit Gümüssu eine weitere Möglichkeit bereit. „Raphael hat eine starke Vorbereitung gespielt“, lobt Zimmermann den Instinktfußballer. Patrick Schikowski auf links und Nick Brisevac auf rechts waren zum Ende der Hinrunde eine effektive Flügelzange.

Wie auch immer der Bauch entscheiden mag, für Zimmermann ist klar: „Wir haben nach dem schlechten Hinrundenspiel in Wattenscheid einiges gutzumachen. Wir wollen drei Punkte, wir wollen einen guten Start ins Jahr.“