Das aktuelle Wetter NRW 16°C
Oberhausen

„Russisches Roulette oder Handball?“

11.01.2016 | 05:35 Uhr

Oberliga Damen

TV Biefang -
TV Walsum-Aldenrade 19:24 (9:13)

Die TVB-Damen zogen sich im Derby achtbar aus der Affäre und boten dem Tabellensechsten über weite Strecken die Stirn. Das einmal mehr arg dezimierte Team von Coach Sebastian Köster arbeitete in der Defensive aufmerksam. „Da haben wir gut verschoben und immer wieder die Räume geschickt eng gemacht“, lobte Köster das starke Abwehrverhalten. Im eigenen Angriffsspiel mangelte es den Gastgeberinnen dagegen an der nötigen Durchschlagskraft, insbesondere aus dem Rückraum. Aldenrades Torhüterinnen hatten ob harmloser Abschlüsse mehrfach keine Probleme, die Bälle zu entschärfen.

Dennoch blieben die Biefangerinnen auf Tuchfühlung und stellten gar im zweiten Abschnitt zwischenzeitlich den Anschluss zum 15:16 her. Während die Duisburger Gäste weiter munter durchwechseln konnten, ging dem Kellerkind in der Schlussphase zunehmend die Puste aus. Köster: „Wir sind auf dem richtigen Weg und werden uns bald belohnen.“

TVB: Happe, Groß; Kaulfuß (4), J. Schneider (1), Roesner (3), Häßler (1), Jugovac (7), L. Schröder (1), Möhring, Baldin (2).

Landesliga Herren

HSG RW O TV -
TV Borken 31:25 (18:11)

Die HSG fuhr gegen den Tabellenachten einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein und bleibt damit auf Tuchfühlung zur Spitze. Die Schützlinge von Trainer Krzysztof Szargiej machten in der Heimhalle Am Förderturm aber nicht mehr, als sie tatsächlich mussten. Vor allem in Überzahlsituationen agierten die Hausherren unkonzentriert und fahrlässig. Nur gut, dass mit Torhüter Joscha Peltz ein Schnapper zwischen den Pfosten stand, der sich den Szenenapplaus wegen einiger akrobatischer Paraden redlich verdiente und damit eigentlich sichere Gegentreffer verhinderte. Nach wenigen Minuten in Halbzeit zwei wurde es Szargiej schließlich zu bunt. Doch die lautstarken Anweisungen des Linienchefs während der Auszeit fanden bei seinen Akteuren nur bedingt Gehör. Denn die Rot-Weißen fuhren nach einem deutlichen Vorsprung von zehn Toren merklich zurück. Das Umsetzen von einstudierten Konzeptionen gelang viel zu selten. „Ich habe die Jungs gefragt, ob sie russisches Roulette oder Handball spielen wollen. Die erste Option hat öfter gegriffen“, war Szargiej hinterher nicht wirklich zufrieden.

HSG: Peltz; Janduda (3), P. Kerger (8/1), Lohmann (5), Wagner (1), Tervoort (2), Terhorst (3), Kempmann (6/5), Schmäing (3), Fries.

Landesliga Damen

Tbd. Osterfeld -
HSG Essen/Werden 19:23 (10:8)

Nach der neuerlichen Niederlage spitzt sich die Situation bei den Osterfelderinnen langsam, aber sicher zu. Dabei präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Michael Ogrinz in der ersten Hälfte stark. Die Gastgeberinnen setzten die taktischen Vorgaben konsequent um und warteten mit einem ordentlichen Spielfluss auf. Mitte des zweiten Durchgangs kippte die zuvor ausgeglichene Partie dann zu Gunsten der Essener Gäste. Allrounderin Katharina Nicklich sah nach einem angeblichen Foulspiel Rot. Trotz einer löblichen Einstellung verzettelten sich Tbd.-Damen nun in überflüssige Einzelaktionen, die die Essenerinnen mit einfachen Gegentreffern bestraften.

Tbd.: Weinert; T. Latza (5), Nicklich (2), Junkers (3), Beck (6), Arndt (2), Kalinski, Bongers, Bosa (1).

Kommentare
Funktionen
Fotos und Videos
NRZ Sportfete
Bildgalerie
Sport
Sportfest am Altmarkt
Bildgalerie
Sport
Saisoneröffnung bei RWO
Bildgalerie
Regionalliga
Schulwaldlauf
Bildgalerie
Laufsport
article
11451355
„Russisches Roulette oder Handball?“
„Russisches Roulette oder Handball?“
$description$
http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/oberhausen/russisches-roulette-oder-handball-aimp-id11451355.html
2016-01-11 05:35
Oberhausen