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Runde eins beim Budenzauber

23.01.2015 | 15:08 Uhr
Runde eins beim Budenzauber
Titelverteidiger Blau-Weiß will die Favoritenrolle abgeben, hat das bei der gut besetzten Mannschaft allerdings nicht besonders einfach.Foto: MILBRET, Udo

Die ersten vier Gruppen spielen am Samstag die ersten Teilnehmer an der Endrunde am 1. Februar aus. Die beiden größten Favoriten sind bereits dran.

„Wir wollen ein tolles Turnier und dass alle zufrieden sind. Die Sportler, die Zuschauer und alle anderen Beteiligten“, sagt Dieter Wilms vor der anstehenden Stadtmeisterschaft. Der Fachschaftsleiter und sein Team sind für das Hallenspektakel der Herren bestens gerüstet. Heute um 10.30 Uhr fällt der Startschuss für die 29. Auflage der Stadtmeisterschaft in der Willy-Jürissen-Halle. Den Auftakt bestreiten A-Ligist TSV Safakspor und Vorjahresfinalist Arminia Klosterhardt.

Der Landesligist unterlag im Vorjahr in einem dramatischen Finale den Liricher Blau-Weißen knapp. Den entscheidenden Siegtreffer für den Bezirksligisten erzielte damals Oliver Nözel Sekunden vor der Schlusssirene.

Entsprechend werden beide Mannschaften auch bei der neuerlichen Ausgabe hoch gehandelt. „Wir sind nicht Favorit“, entgegnet Thorsten Möllmann und backt kleine Brötchen. „Wenn Arminia Klosterhardt und die Amateure von Rot-Weiß Oberhausen das Turnier ernst nehmen, sehe ich sie vor uns. Falls nicht, haben wir gute Chancen“, erklärt „Mölle“. „Arminia und RWO haben ungefähr 50 gute Fußballer, da werden sie schon zehn für die Halle finden.“

Aber natürlich will der BWO-Coach den Titel zu gerne verteidigen. Ümit Ertural, Fatih Uzun, Ricardo Lenz und Peter Müller werden laut Thorsten Möllmann wie schon bei dem vereinseigenen Turnier Anfang des Jahres nicht mit von der Partie sein.

BWO-Cup als Gradmesser

Den Blau-Weiß-Cup gewannen die Arminen – im Endspiel eben gegen Gastgeber Blau-Weiß. Nun will den Klosterhardtern ebenso eine Revanche bei der Stadtmeisterschaft gelingen. Auch wenn ihr Trainer Hans-Günter Bruns bekanntlich kein Freund des Hallenspektakels ist. Sowohl die Grün-Weißen als auch die Blau-Weißen sind in ihren Gruppen eins und drei die klaren Favoriten, wobei BWO auf A-Ligist Sterkrade 72 aufpassen sollte, der bei den letzten Hallenturnieren stets auf sich aufmerksam machen konnte und auf die Mannschaft der Gehörlosen, die zum zweiten Mal in Folge teilnehmen. „Das ist eine tolle Sache, dass sie wieder mit dabei sind“, freut sich Wilms.

Zum erweiterten Favoritenkreis zählt auch Adler Osterfeld, die in den letzten Jahren immer eine gute Rolle gespielt haben. Im Vorjahr schaffte es die Truppe von Udo Hauner immerhin bis ins Halbfinale. „Natürlich nehmen wir das Turnier ernst und wollen möglichst weit kommen“, sagt Hauner. „Sonst könnten wir ja besser trainieren gehen.“ Alles andere als Platz eins in der Gruppe drei für die Rothebsucher wäre eine Überraschung. Alles andere als unausgeglichen erscheint auf den ersten Blick die Gruppe mit den SF Königshardt, dem VfR 08, Glück-Auf Sterkrade und dem TBO.

RWO als großer Gejagter

Rot-Weiß Oberhausen, auch schon mehrfacher Stadtmeister, geht als Favorit Samstag in einer Woche in Gruppe fünf ins Rennen und sieht sich oft mit übermotivierten Gegnern konfrontiert. In Gruppe sechs sind die Schwarz-Weißen der ranghöchste Verein, allerdings konnten die Alstadener in den vergangenen Jahren in der Halle nur selten überzeugen. Und nach dem Trainerwechsel von Guido Contrino zu Kai Timm weiß man gerade nicht, wie es personell um den Bezirksliga-Vorletzten steht. Daher könnte A-Ligist Buschhausen 1912 gute Chancen auf den Gruppensieg haben.

In der Gruppe sieben dürften Arminia Lirich und Sterkrade 06/07 um den Gruppensieg kämpfen und in der achten Gruppe kann der Weg nur über Landesligist Sterkrade-Nord führen.

Abschließend gibt der Fachschaftsleiter noch seinen persönlichen Tipp ab: „Für mich ist RWO Favorit, sofern sie mit einer starken Mannschaft antreten. Dazu zähle ich natürlich auch Arminia Klosterhardt und Blau-Weiß als Titelverteidiger. Aber auch die SF Königshardt, weil sie in ihren beiden Mannschaften über gute Hallenspieler verfügen. Und dann gibt es bestimmt die eine oder andere Überraschung.“ Vielleicht ja Wilms‘ Verein Adler Oberhausen, der vor zwei Jahren schon mal für Furore in der Halle sorgte.

Marc Guntermann

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2015-01-23 15:08
Oberhausen