Rummel: "Keine Ablöse"
20.06.2007 | 09:00 Uhr 2007-06-20T09:00:46+0200ETB lag offizielles Papier mit Vereinsbriefkopf und Stempel vor
Schon lange ist Manfred Rummel im Fußball tätig. Einst als Bundesligaspieler bei Preußen Münster und dem 1. FC Kaiserslautern, heute als Geschäftsführer des Oberligsten Schwarz-Weiß Essen. Doch solch' ein Durcheinander wie im Fall Oliver Nözel, das habe er noch nicht erlebt. "Wir waren selbst vor den Kopf gestoßen, als wir davon gehört haben", sagt Rummel.
Ein offizielles Papier mit Stempel, Vereinsbriefkopf und Unterschrift habe Nözel in Essen abgegeben - "da gehen wir davon aus, das alles seine Richtigkeit hat." Entsprechend habe man mit dem Spieler einen Vertrag bis 2008 geschlossen. Wenn der Spieler nun nicht spielberechtigt werde, "dann müssen wir uns anderweitig umschauen, noch haben wir ja genug Zeit." Nur eins sei klar: "Wir zahlen aus Prinzip keine Ablöse und keine Beratergehälter." Also auch nicht an TBO.
Der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletik-Verband wollte keine Stellungnahme zum Fall Nözel abgeben. Sollte der Verdacht auf Fälschung einer Urkunde oder ein anderes Vergehen vorliegen, so werde die Sportgerichtsbarkeit eingeschaltet. MiR
0mitdiskutieren