Rückkehr in die Halle Ost

Beim Pokalachtelfinale gegen Marburg hatten die NBO-Damen noch mächtig Grund zur Freude.
Beim Pokalachtelfinale gegen Marburg hatten die NBO-Damen noch mächtig Grund zur Freude.
Foto: Ulla Emig/ FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
NBO-Bundesligadamen treffen am Sonntag im Pokal-Viertelfinale auf die Rhein-Main Baskets. Ziel ist das Erreichen des Final-Fours.

Natürlich haben sie sich einiges vorgenommen für das neue Jahr. Schon seit Montag sind die Basketballerinnen von evo NBO wieder im Training und bereiten sich auf den weiteren Verlauf der Rückrunde vor. Schon am Sonntag steht die erste Pflichtaufgabe auf dem Programm, dann allerdings im Pokal. In der altehrwürdigen Halle Ost trifft die Mannschaft von Stefan Mienack um 16 Uhr auf den Liga-Konkurrenten Rhein-Main Baskets.

Auch wenn für beide Mannschaften die Meisterschaft Priorität besitzt, wird die Partie auf keinen Fall für Experimente genutzt. „Wir wollen ins Final-Four“, erklärt Mienack unmissverständlich. Wie schon in den vergangenen Jahren soll der Pokal für weiteres Selbstvertrauen sorgen. Der Pokalwettbewerb liegt Mienack und seiner Mannschaft. 2012 konnten die Oberhausenerinnen – im Finale übrigens gegen die Rhein-Main Baskets – den Titel holen, ein Jahr später gewann Mienack den Pott mit den Eisvögeln aus Freiburg – im Finale gegen NBO.

Auch in der Saison musste das Viertelfinale in der Halle Ost ausgetragen werden. Gegen Wolfenbüttel gab es damals beim Trainer-Debüt von Katja Zberch einen knappen 79:74-Erfolg. Die enge Atmosphäre in der kleinen Halle Ost sollte ein Heimvorteil sein, auch wenn aus dem aktuellen Kader nur Lea Mersch und Ramona Tews Anfang 2013 schon dabei waren. „Wir brauchen die Unterstützung der Zuschauer, das ist enorm wichtig um ins Final-Four zu kommen“, appelliert Mienack an die Basketball-Fans, Sonntag in die mittlerweile ungewohnte Spielstätte an der Hunsrückstraße zu kommen.

Sportlich sind die Voraussetzungen gut. Beim Blick auf die eigene Mannschaft gab es über die kurzen Weihnachtsferien keine Hiobsbotschaften. „Alle sind gesund zurück gekommen und wir haben in dieser Woche bereits gut trainiert“, erklärt der Coach. Lediglich Iva Grbas fehlte bei den Einheiten in der Halle Ost weiter. Bei der Kroatin verläuft der Heilungsprozess jedoch weiterhin zufriedenstellend. „Wir schauen da von Tag zu Tag. Aber der Plan ist, dass sie in zwei Wochen wieder am Training teilnehmen kann“, so Mienack.

Ansonsten kann er auf das komplette Team zurückgreifen. In der Meisterschaft gelang den Oberhausenerinnen bei den Hessen ein 70:60-Erfolg. Doch zum Jahreswechsel haben sich die ebenfalls abstiegsbedrohten Baskets die Dienste von zwei neuen Amerikanerinnen gesichert. „Das erschwert sicher etwas die Vorbereitung auf den Gegner, aber in erster Linie schauen wir ohnehin auf unser Spiel. Und wenn wir das vernünftig auf’s Feld bekommen, haben wir gute Chancen“, gibt sich Mienack selbstbewusst.