Rein optisch ein netter Abschluss

Sebastian Meister und seine Teamkollegen vom OTHC wollen sich mit einem Sieg verabschieden.
Sebastian Meister und seine Teamkollegen vom OTHC wollen sich mit einem Sieg verabschieden.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
OTHC will Platz drei verteidigen und sich von Trainer Ole Keusgen verabschieden. Ein SIeg ist dafür das angepeilte Ziel beim Heimspiel.

Regionalliga

OTHC -
Düsseldorfer SC

Es ist das letzte Saisonspiel, das Sonntag 13 Uhr, an der Arenastraße angepfiffen wird. Die Lage in der Liga: Die Oberhausener belegen vor ihrem letzten Auftritt den dritten Platz, sind aber auch nur ein Pünktchen vom sechsten Rang entfernt.

Damit könnte es noch zu einigen Verschiebungen im Mittelfeld kommen. Mit einem Sieg jedenfalls soll dieser „Treppchenplatz“ verteidigt werden. Die Blau-Weißen aus Köln stehen bereits als Aufsteiger in die Zweite Liga fest, Vizemeister ist die zweite Mannschaft von Uhlenhorst Mülheim. Die Düsseldorfer sind und bleiben Vorletzter, ganz egal, wie diese Partie auch endet. Bloß ob sie am Ende auch den Tabellenletzten aus Marienburg beim schweren Gang in die Oberliga begleiten müssen, steht noch nicht fest. Das wird davon abhängen, ob der „große Bruder“ HC Düsseldorf den Klassenerhalt in der Ersten Liga noch schafft. Als Tabellenletzter und bei drei Punkten Abstand zum rettenden Ufer sieht es drei Spieltage vor dem Ende aber nicht gut aus.

Für beide Mannschaften geht es am letzten Spieltag deshalb zwar um nichts mehr, trotzdem ist es vor allem für Linienchef Ole Keusgen noch einmal ein ganz besonderes Spiel – denn für ihn ist es das letzte auf der OTHC-Trainerbank. Seine Abschiedsvorstellung. Danach wird er Deutschland verlassen und in Australien, Neuseeland oder in den USA eine neue Herausforderung suchen.

„Es geht nicht mehr um viel, trotzdem wollen wir den dritten Platz natürlich halten. Das wäre rein optisch ein netter Abschluss. Für mich ist es bekanntlich die letzte Partie als OTHC-Trainer und somit ein ganz besonderes Spiel“, so Keusgen, der sich natürlich mit einem Sieg, auch von den Fans an der Arenastraße, verabschieden möchte.