Pokal bleibt in Oberhausen

Die Ü 35 von NBO feierte den fünften deutschen Meistertitel in Folge.
Die Ü 35 von NBO feierte den fünften deutschen Meistertitel in Folge.
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Das „Dream-Team“ schlägt wieder zu: Ü 35 von NBO wird zum fünften Mal in Folge Deutscher Meister und plant nicht die Schuhe an den Nagel zu hängen.

Erfolgreich, aber erschöpft kehrten die Ü 35-Damen von evo NBO von der weiten Reise aus Rosenheim zurück. Im Gepäck der Pokal des Deutschen Basketball Bundes und für ein weiteres Jahr der nationale Titel in der Altersklasse Ü 35. Jochen Böhmker als Verantwortlicher des DBB adelte die NBO-Damen anschließend als Dream-Team.

Souverän überstand das Team zunächst die beiden Spiele gegen den Kieler TB (46:17 bei einer Spielzeit von 4x7 Minuten) und der DJK Nieder Olm (55:24). Hier ragten Gundula Laabs und Mareike Malz mit ihrer Defense und erfolgreich abgeschlossenen Schnellangriffen. „Aber auch jede andere Spielerin konnte überzeugen“, freute sich Trainer Dirk Terbeck.

Das schwerste Spiel stand am Sonntagmorgen gegen die DJK Würzburg an. Diese traten mit Silke Nowitzki, der Schwester von NBA-Star Dirk Nowitzki, an und erwiesen sich als der erwartet gefährliche Gegner. Auch wenn Nowitzki den NBO-Damen immer wieder Probleme bereitete, ganz so treffsicher wie ihr Bruder war sie nicht. Das 1. Viertel endet ausgeglichen (14:14) vor und nach der Halbzeit konnte NBO aber jeweils einen acht-Punkte-Vorsprung rausspielen, der auch Bestand bis zum Spielende hatte.

Im anderen „Endspiel“ setzte sich die TSV Krofdorf-Gleiberg mit der ehemaligen Bundesliga-Spielerin Yvonne Weber (Marburg) gegen die BG Hamburg (28:23) durch.

Im Endspiel musste NBO auf Lubi Cadordzic verzichten, die eigentlich als Gegenspielerin für Weber vorgesehen war, aber Marlies Askamp übernahm den Job ohne Probleme. Mit Svetlana Martynova, Eva Wilden und Anja Herkelmann hatte NBO deutliche Größenvorteile unter dem Korb, aber Krofdorf verstand es durch eine sehr tiefe Zonenverteidigung NBO vom Korb wegzuhalten. Auch hier halfen den New Baskets wieder die Fast-Break-Punkte, um zur Halbzeit mit zwölf Punkten zu führen. Krofdorf konnte das Ruder nicht mehr herumreißen und den Oberhausenerinnen genügte es, den Vorsprung im letzten Viertel zum 41:19-Sieg zu verwalten.

Durch den fünften Sieg in Folge deutete der DBB bereits an, dass der Pokal vielleicht für immer in Oberhausen verbleibt. Der Verein würde sich sicherlich freuen den Pokal dauerhaft in der NBO-Vitrine aufzustellen. Falls nicht, ist aber auch im nächsten Jahr wieder mit den Ü 35-Damen zu rechnen – ein wenig Platz für die nächste NBO-Plakette ist noch da.