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Nur ein mageres Pünktchen

06.11.2012 | 14:51 Uhr
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Nur ein mageres Pünktchen
Carsten Raspel vom BF Sterkrade.gewann seine Partie gegen Elversberg.Foto: Ulla Emig

BF Sterkrade bleiben in der Dreiband-Bundesliga ohne Heimsieg

Die Billardfreunde Sterkrade gewinnen in dieser Saison zuhause einfach nicht. Jetzt gab es für den Dreiband-Bundesligisten ein 2:6 gegen den BC Elversberg und ein 4:4 gegen Tabellennachbar BSV München.

Elversberg, Mitfavorit auf den Titel und bereits sechsfacher Meister, erwies sich als der erwartet schwere Gegner. An Brett vier spielte der Sterkrader Carsten Raspel gegen Volker Marx, gleichzeitig an Brett drei Roger Liere gegen Murat Gökmen. Zu Beginn sah es nicht so aus, als könne Raspel gewinnen, er hatte nach 17 Aufnahmen erst fünf Punkte auf dem Konto. Zum Glück erwischte auch der Saarländer einen schlechten Start, nach 22 Aufnahmen stand es 9:9. In den folgenden 16 Aufnahmen setzte sich der Sterkrader auf 37:24 ab und gewann schließlich nach 45 Aufnahmen 40:24.

Spannend verlief die Begegnung zwischen Liere und Gökmen. Trotz zweier Serien von neun bzw. sechs Punkten setzte sich der Sterkrader nicht von seinem Gegner ab, nach 17 Aufnahmen stand es 23:23. Nach 30 Aufnahmen führte Gökmen 34:32 und beendete die Partie mit der folgenden Aufnahme. Im Nachstoß erzielte Liere keinen Punkt mehr und war somit geschlagen.

An Brett zwei hatte Ramazan Durdu die schwierigste Aufgabe zu verrichten. Gegen den Saarländer Johann Schirmbrand war kein Kraut gewachsen. In einer Serie von 33 Punkten in zehn aufeinander folgenden Aufnahmen, setzte sich der Elversberger deutlich ab und führte nach nur zwölf Aufnahmen 34:20. Für die noch fehlenden sechs Punkte benötigte er acht Aufnahmen, doch das schmälerte seine sehr gute Leistung nicht. Gute 26 Punkte in 20 Aufnahmen waren nur ein schwacher Trost für Durdu.

An Brett eins kam es parallel zur Begegnung zwischen Jean van Erp und dem für Elversberg spielenden Schweden Michael Nilsson. Nur ein Sieg des Sterkraders hätte noch zum Unentschieden geführt.

Unerklärlicher Einbruch

Hoch konzentriert wie immer ging van Erp ans Werk und führte nach 13 Aufnahmen 26:12. Umso unerklärlicher war es dann, dass er in den nächsten 14 Aufnahmen nur drei Punkte holte. Diese Schwäche nutzte sein Gegner aus und gewann nach 31 Aufnahmen 40:34. Die Enttäuschung war groß, weil das Unentschieden greifbar nah war.

Sonntag ging es gegen München, das am Vortag seine Partie noch deutlicher verloren hatte. Die Sterkrader und ihre die Gäste waren entsprechend zuversichtlich, den ersten Heimsieg der Saison zu erzielen.

An Brett drei hatte Liere mit Herbert Szivacz eine harte Nuss zu knacken. Mit einer Serie von zehn Punkten in zwei Aufnahmen startete der Sterkrader vielversprechend. Der Münchner konterte mit zehn Punkten in der fünften Aufnahme und übernahm damit die Führung, die er bis zum Ende nicht mehr aus den Händen gab. Auch ein starker Zwischenspurt von 14 Punkten in sechs Aufnahmen von Liere konnte das 30:40 nach 23 Aufnahmen nicht abwenden.

Uwe Arndt trat an Brett vier gegen Kai Siepmann an. Beide erwischten nicht ihren besten Tag erwischt, nach 15 Aufnahmen führte München 9:6. Alle Bemühungen von Arndt blieben glücklos. Ganz im Gegenteil. Während einer Serie von 15 Aufnahmen mit nur einem erzielten Punkt setzte sich der Münchner ab und gewann nach 55 Aufnahmen 40:27.

Der erste Heimsieg war damit gegessen, nun sollte wenigstens ein Unentschieden her. An Brett zwei spielte Durdu gegen Joachim Bohrer. Erstmals nach Aufnahme 24 übernahm der Sterkrader die Führung und verteidigte diese bis zum 40:35-Endstand.

Wie schon so oft schauten jetzt alle gebannt auf van Erp. Souverän ging der Sterkrader ab der vierten Aufnahme in Führung. Zu keinem Zeitpunkt der Partie geriet der Holländer in Gefahr und beendete nach 30 Aufnahmen die Begegnung 40:21. Wenigstens das Remis war gerettet.

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