Nord will baldigen Meister ärgern

Die Arminen, hier beim FSV Duisburg, wollen auch gegen Niederwenigern alles geben.
Die Arminen, hier beim FSV Duisburg, wollen auch gegen Niederwenigern alles geben.
Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
Schonnebeck kommt in den Nordler Park. Arminia will Niederwenigern nichts gönnen, SFK sich anständig verabschieden.

DJK Arminia Klosterhardt -
SF Niederwenigern So, 15.15 Uhr

Trotz der 1:3-Niederlage am letzten Sonntag beim vermutlichen Oberliga-Aufsteiger Schonnebeck konnten die Grün-Weißen den Platz in Essen erhobenen Hauptes verlassen. „Die Jungs haben Charakter bewiesen. Diese Einstellung erwarte ich jetzt auch bis Saisonende. Wir wollen morgen punkten. Deshalb spielt man Fußball“, lautet die deutliche Ansage von Günter Bruns. Dass seine Mannschaft vielleicht schon auf Urlaubs-Modus schalten könnte, glaubt Arminias Trainer eher nicht. Vielmehr soll die Spannung hochgehalten werden. Denn mit den Hattingern gastiert morgen Nachmittag ein Team am Hans-Wagner-Weg, dem das Wasser bei nur einem Platz über dem Rettungsstrich bis zum Hals steht. Bruns: „Niederwenigern steht kompakt und versucht, oft zu kontern. Vorne haben sie ein paar flotte Jungs dabei. Da müssen wir aufpassen.“ Furkan Celik hat seine Verletzung auskuriert und steht wieder zur Verfügung. Ebenso Nico Kuipers, der seine Gelb-Rot-Sperre abgebrummt hat.

Spvgg. Sterkrade-Nord -
Spvg Schonnebeck So, 15 Uhr

Sterkrade-Nord empfängt den Spitzenreiter und ziemlich sicheren Oberliga-Aufsteiger. „Ich glaube nicht, dass sie sich das noch nehmen lassen. Das ist eine ausgeglichene Mannschaft. Für mich sind sie praktisch schon aufgestiegen“, sagt Markus Kowalczyk. Wohlwissend, dass die Essener mit einem Sieg im Nordler Park auch rechnerisch aufgestiegen wären. Doch da haben die Gastgeber beileibe etwas gegen. „Wir befinden uns weiter in einem Reifeprozess. Wir haben einige Spiele sehr gut gestalten können und zuletzt auch wegen zwei strittiger Elfmeterpfiffe unglücklich in Wesel verloren“, blickt Sterkrades Trainer auf vergangenen Sonntag zurück und vollzieht: „Uns fehlt noch die Konstanz zu einem Spitzenteam.“ Daher würde es Kowalczyk begrüßen, wenn seine Mannschaft in diesem Prozess dem Tabellenführer ein Bein stellen würde. „Ich weiß, was meine Mannschaft kann“, ist Kowalczyk zuversichtlich. Neben den Dauerverletzten Alex Ripkens und Yannick Bargatzky fehlen Ivica Karabaic (Knie) und Yanik van De Sand (beruflich).

SF 1930 Königshardt -
VfB Speldorf So, 15.15 Uhr

Was die Trainingsleistungen angeht, kann Lars Mühlbauer seinen Spielern keinen Vorwurf machen. Allein an der Umsetzung in den Spielen hapert es regelmäßig – zuletzt beim 0:6 in Rhede. „Das hatte schon was von Auflösungserscheinungen. Im Training lässt sich aber keiner hängen. Da ziehen alle gut mit“, erklärt der SFK-Coach, der sich vor jeder Partie nur wiederholen kann: „Wir wollen uns anständig aus der Liga verabschieden. Es sind noch vier Spiele, in denen wir uns so teuer wie möglich verkaufen wollen“, sagt der Übungsleiter und wünscht sich, dass gegen Speldorf eine Negativ-Serie endlich bricht: Die Sportfreunde haben in der Rückrunde noch nicht ein einziges Tor am Pfälzer Graben geschossen. Gegen den wiedererstarkten VfB erwartet Königshardt keine leichte Aufgabe – die Speldorfer liegen nach dem 8:1-Heimsieg über den VfB Bottrop auf Kurs Klassenerhalt. Dusan Trebaljevac fällt mit Meniskusriss bis zum Saisonende aus.