Nötige Siege für den Klassenerhalt

Verbandsklasse 8. Runde: SW Oberhausen – SV Unna 4,5:3,5: Die eigenen Hausaufgaben wurden gemacht, mit einem Sieg in der Schlussrunde bei der Erstvertretung der SG Mengede in Dortmund können die Oberhausener den Klassenerhalt nun immer noch aus eigener Kraft schaffen.

In einem umkämpften Auftritt gegen Unna hatte Thomas Hellmann an Brett 6 das Nachsehen. Den Ausgleich stellte Joachim Schwerdtfeger (2) mit einer soliden Endspielleistung her. Nach einem leistungsgerechten Remis von Jochen Matthies (7), war es Mannschaftsführer Michael Holl (8) vorbehalten, die Oberhausener in Führung zu bringen. Dann aber ein Rückschlag: Jürgen Böcker (4) verlor das aussichtslose Endspiel. Es brauchte ein kleines Wunder, das größte schaffte Spitzenbrett Pascal Pütter. Trotz Minusqualität gelang ihm durch ein taktisches Ablenkungsopfer der volle Punktgewinn. Jörg Kuckelkorn (3) bewies anschließend in einem Turmendspiel mit einem Minusbauern den unter Turnierspielern nicht ganz ernst zu nehmenden Spruch: „Turmendspiele sind immer remis“. Mit dieser 4:3 Führung lag es nun an Severin Josten (5) seine leicht gedrückte Stellung zu halten. Aber alle Gewinnversuche parierte Josten vorbildlich.

Oberhausener SV III – SV Mülheim-Nord V 5:3: Nach dem 5:3 nimmt das OSV-Team vor der letzten Runde knapp den viertletzten Platz vor den drei Abstiegsplätzen ein.

Christian Stefaniak am Spitzenbrett und der wieder erstarkte Martin Beierlein an Brett 4 brachten dem OSV einen Zwei-Punkte-Vorsprung, der bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde. Beierlein gestaltete seinen Königsangriff erfolgreich. Stefaniak wusste seine Schwerfiguren effektiver einzusetzen als sein in die Defensive gedrängter Gegner.

An den restlichen sechs Brettern endeten die Partien von Mannschaftsführer Thomas Gross, Stefan Ratzmann, Kai Hombrecher, Andreas Schneider, Ben Hoffmann und Stadtjugendmeister Kilian Kraus unentschieden. Besonders aufregend spielten dabei Ratzmann, der mit entblößter Königsstellung aber einer Figur mehr den Angriff des Gegners zurückweisen konnte, und Kraus, der nach Qualitätsverlust für besseres Figurenspiel auf den möglichen Rückgewinn des Turms verzichtete.