Noch alles in eigener Hand

Das Erreichen der Endrunde um den deutschen Pokal (das Final-Four wird am 21. und 22. März in Herne ausgetragen) ist für die Rhein-Main Baskets nur ein schwacher Trost. Schwerer wiegt der vorletzte Platz in der Bundesliga-Tabelle, der den Abstieg in die zweite Liga bedeuten würde.

Ähnlich wie NBO haben sich die Hessen daher vor einer Woche von ihrem Trainer Thomas Dröll getrennt und setzen für die entscheidende Phase der Saison auf einen alten Bekannten. Steffen Brockmann steht nun wieder an der Seitenlinie, der mit der Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim in der vorletzten Saison die deutsche Vize-Meisterschaft feiern konnte.

Die Baskets stehen mit dem Rücken zur Wand, haben aber noch alle Möglichkeiten selbst in der Hand. Nach dem Match in Oberhausen spielen sie in den dann noch verbleibenden fünf Partien auch noch gegen Bad Aibling, Chemnitz und Marburg, die anderen noch gefährdeten Teams. Allerdings allesamt auswärts, während sie daheim nur noch gegen Halle und Wasserburg antreten.

Nach ihrer Kaderveränderung im Januar machen die Hessinnen jedoch einen konstanteren Eindruck. Die neuen Amerikanerinnen Jennie Rintala und Katlyn Yohn überzeugen mit jeweils zweistelligen Punktewerten im Schnitt und harmonieren mit dem Rest der Mannschaft. Eine Schwächung bedeutet allerdings die Fußverletzung von Topscorerin Svenja Greunke, die vermutlich erst wieder in ein paar Wochen mitwirken kann.