Nichts anbrennen lassen

Was wir bereits wissen
Adler vor dem ersten Endspiel in Vogelheim – Arminia und RWE als beste Rückrunden-Mannschaften im direkten Vergleich – Safaks letztes Heimspiel

TSV Safakspor -
SSV Sudberg

Das letzte Heimspiel der Saison würden die Safak-Kicker gerne für sich entscheiden - Heimsiege gab’s in dieser Spielzeit ja nicht wirklich viele. Immerhin präsentiert sich das Team seit dem feststehenden Abstieg wieder als homogenere Einheit als zuvor und wusste auch spielerisch zu gefallen. Und da der Tabellenfünfte aus Wuppertal auch ganz gut am Ball ist, dürfen sich die Zuschauer zumindest auf eine ansehnliche Partie freuen.

RW Essen II -
Arminia Klosterhardt

Spitzenspiel in Essen. Allerdings nur beim Blick auf die Rückrundentabelle. Da belegen die Essener den ersten Platz vor den Arminen. Doch während die Rot-Weissen sich damit auf den zweiten Rang vorschoben und noch von der möglichen Aufstiegs-Relegation träumen können, fehlt den Klosterhardtern noch immer ein Zähler, um auch theoretisch den Klassenerhalt in trockenen Tüchern zu haben. „Den würden wir natürlich gerne schon in Essen holen, aber das wird natürlich verdammt schwer“, weiß Trainer Achim Meyer. Doch mit den Leistungen der vergangenen Wochen brauchen sich die Klosterhardter auch bei der Reserve des Regionalligisten nicht verstecken. Das nötige Selbstvertrauen jedenfalls haben die Schützlinge von Achim Meyer und neben dem Klassenerhalt winkt ja auch noch der inoffizielle Titel des „Rückrunden-Meisters“. Personell ist bei den Arminen „alles beim Alten“, wie Meyer sagt.

Vogelheimer SV -
SV Adler Osterfeld

„Diese Partie hat Endspiel-Charakter“, redet Achim Mawick gar nicht erst um den heißen Brei herum.

Um der ungeliebten Relegation (oder sogar noch dem direkten Abstieg) zu entgehen und um der äußerst wackeligen Abwehr (90 Gegentore) Stabilität zu verleihen, bemühen sich die Rothebuscher darum, die beiden Bögus-Brüder Ece und Can für morgen spielberechtigt zu bekommen. „Wir versuchen, dass wir das für die Vogelheim-Partie hinkriegen“, so der Adler-Trainer.

Dass die Vogelheimer selbst noch aufpassen müssen, nicht in die Relegation zu fallen, ist sicherlich kein Vorteil für die Osterfelder. „Die werden sich auch noch voll reinhängen müssen“, weiß Mawick. Doch der Blick richtet sich nicht nach dem Gegner, sondern auf die eigene Mannschaft. „Ich habe mir die Truppe zur Brust genommen. Die Jungs scheinen den Ernst der Lage begriffen zu haben und werden alles in die Waagschale werfen“, verspricht Mawick. Und: „Wir haben alles immer noch selbst in der Hand.“ Das Tor wird René Staron hüten, Matthias Eckl wechselt im Sommer zum Nachbarn Arminia Klosterhardt. Dennis Terwiel wird wohl trotz einer Grippe spielen. „Zweimal gewinnen und durch“, lautet Mawicks simple Rechnung.