NBO will Negativtrend beenden

Lea Mersch ist in dieser Saison stets ein Vorbild in Sachen Einsatzwillen und Engagement.
Lea Mersch ist in dieser Saison stets ein Vorbild in Sachen Einsatzwillen und Engagement.
Foto: WAZ FotoPool
Die Bundesliga-Damen treten Samstag um 19.30 Uhr in Freiburg an. Das Hinspiel war eine klare Sache nach verkorkstem Saisonstart.

Nach schwachen Spielen folgte oft ein gutes. Diese Erfahrung lässt hoffen, dass die Basketballerinnen von evo NBO Samstag in Freiburg ihren Negativlauf beenden können. Nach drei verlorenen Ligaspielen und der Pokalpleite vergangene Woche wäre das auch nötig, um nicht noch tiefer in den Abstiegssumpf zu geraten.

Mut macht auch das Hinspiel, das die Oberhausenerinnen nach einer tollen Vorstellung klar mit 94:74 gewannen. Auch damals hatten sie eine Woche zuvor mit der Auftaktniederlage gegen Nördlingen einen Rückschlag erlitten. Gute Erinnerungen an Freiburg hat auch NBO-Trainer Stefan Mienack, der gerne an seine Zeit bei den Eisvögeln zurück denkt. „Natürlich ist es für mich ein besonderes Spiel, weil es das erste an meiner alten Wirkungsstätte ist.“

Viel Zeit wird jedoch nicht bleiben, um sich mit Sentimentalitäten zu befassen. Denn sportlich hat die Partie für ihn und sein Team eine enorme Bedeutung. Mit einem Sieg könnte man mit den Schwarzwälderinnen nach Siegen gleichziehen und würde einen großen Schritt Richtung mögliche Playoff-Teilnahme tun. Bei einer Niederlage jedoch stünden ab sofort nur noch Endspiele um den Klassenerhalt an.

Dass sein Team das Potenzial hat, auch in Freibrug zu gewinnen, hat es oft gezeigt. Spielerisch war auch die Partie in der vergangenen Woche gegen Rhein-Main nicht schlecht. Doch es fehlte, nicht zum ersten Mal in dieser Saison, neben dem nötigen Quäntchen Glück auch der unbedingte Glaube an die eigenen Fähigkeiten. Bis auf Lea Mersch, Amber Stokes und Isabell Meinhart war der Auftritt viel zu emotionslos. Das muss sich ändern, wenn die Trefferquote wieder nach oben gehen soll.

Auf die gezeigte Verteidigungsleistung können die New Baskets aufbauen. Hier gilt es diesmal besonders auf die Französin Soana Lucet zu achten, die mit ihrer Vielseitigkeit und Athletik jede Abwehr in Verlegenheit bringen kann.

Ansonsten wollen sich die NBO-Damen auf ihr eigenes Spiel konzentrieren und mit möglichst viel Tempo agieren. Ob Iva Grbas dabei schon mithelfen kann, ist noch offen. Allerdings macht die lange verletzte Kroatin im Training Fortschritte.

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