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Nasslauf

30.09.2007 | 15:19 Uhr

6. CITY O.-LAUF MIT OBERHAUSENER SPORTFEST In der Innenstadt stand reichlich Bewegung an. 600 Anmeldungen erreichten den Stadtsportbund für sieben schnelle Kategorien. Auf dem Altmarkt zeigten sich die Sportvereine der Öffentlichkeit. Mitmachen und Inter

Das miese Wetter verhinderte größere Besucherzahlen. Anfeuerung gab es am Wegesrand nur mit Schirm und Regenjacke.

Keine neuen Streckenrekorde. Daniel Kumelis aus Oldesloe siegte im Hauptrennen über zehn Kilometer in 34 Minuten 58 Sekunden Die ganze Innenstadt war am Samstag in heller Laufregung. Der Citylauf hatte jedoch unter dem miesen Wetter zu leiden.

Einige Sachen liefen am Samstag beim sechsten Citylauf in der Innenstadt ziemlich gut - und das waren die Regentropfen, die an den Athleten herunter perlten. Ansonsten hatte der sportliche Tag unter dem desaströsen Wetter zu leiden.

Rund um den Altmarkt versuchte man es mit Galgenhumor. "Die Läufer haben eh etwas gegen Hitze. Zumindest zu viel Sonne wird uns wohl keine Probleme bescheren." So wie es ein Starter vor dem Knallen der Startpistole formulierte, sahen es die meisten Aktiven. Höchstleistungen gab es in sieben verschiedenen Klassen reichlich, wenn auch ohne neue Streckenrekorde. Den Spaß am Laufen ließen sich Groß und Klein nicht vermiesen. Daniel Kumelis aus Oldesloe siegt im Hauptrennen über zehn Kilometer in 34 Minuten 58 Sekunden.

"Komm' schon Kevin. . ." Gerade bei den Läufen der jungen Sportler erzeugten die Familienangehörigen mit lautstarker Unterstützung für die passende Anfeuerung. So konnte man gleich passend den Temperaturen trotzen - Warmklatschen unter dem Regenschirm sozusagen.

"Die Parade der Regenschirm am Wegesrand sieht man beim Laufen gar nicht. Da ist man einfach zu sehr in seinem Rhythmus." Peter Wellenbrink ist selber Läufer - ein Marathoni, um es genauer zu definieren - darum war er nur als Zuschauer am Streckenrand. So blickte er den Läufern am Start- und Zielpunkt am Altmarkt auf die Turnschuhe. Ein sinnvoller Standort. Dort wurde das Sportfest in den Wettbewerb mit eingebunden. Die Sportvereine zeigten hier ihr Können. Um sieben Uhr in der Frühe hatten die ersten ihre Stände und Buden aufgebaut. Im strömenden Regen. Zumindest gönnten die Regenwolken sich am Nachmittag eine kurzzeitige Pause. Ein schwacher Trost. Denn zahlreiche Zuschauer waren Mangelware. Sei es drum, am Engagement der Vereine lag es nicht. Denn alle hatten viel Arbeit investiert, um sich den Gästen zu zeigen. Dies galt auch für die gesamte Verköstigung auf dem Altmarkt. Eine Eigenleistung der Vereine.

Unerschrockene bewaffneten sich wieder mit dem Regenschirm und löcherten die Vereinsmitglieder mit Fragen rund um die sportliche Aktivität. Der veranstaltende Stadt-Sportbund zeigte Präsenz, so wie die Vertreter aus den Breitensportbereichen. Bei den Bogenschützen durften die Gäste selber das Sportgerät spannen. Am eigens für den Tag aufgebauten Schießstand stellte so mancher fest, dass es gar nicht so einfach ist, mit Konzentration und Koordination ins Schwarze zu treffen.

Auch auf der Showbühne war Bewegung angesagt. Am spektakulärsten muteten die Fahrrad-Stunts des Radsportvereins Blau-Gelb Oberhausen an. Mit den Bikes ging es nicht über Stock und Stein, sondern sämtliche Hindernisse wurden gekonnt "übersprungen". Auch die Tänzer von Step by Step kamen stilecht in ihrer Turnierkleidung. Im Boxring des BC Ringfrei flogen die Fäuste. "Es ist sehr positiv, dass alle Vereine trotz des schlechten Wetters ihre Teilnahme bestätigt haben. Es gab keine Absagen", sagte Richard Griesbeck vom Organisationsteam. Die Anzahl der beteiligten Vereine konnte im Vergleich zum Vorjahr geringfügig gesteigert werden.

Rund 600 Anmeldungen lagen dem Stadtsportbund für die Cityläufe vor. Angesichts des miesen Wetters dürften es tatsächlich aber weniger Starter gewesen sein. Das liebe Wetter - ein echter Laufverderber. Zumindest die Becher der Sportler mit den Erfrischungsgetränken füllten sich ganz von alleine.

Von Dirk Hein

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