Nach vorne gucken

Das Derby bei Blau-Weiß war nicht unbedingt die Partie, wo die Arminia zwangsläufig hätte punkten müssen. Nun steht eine solche Begegnung gegen RW Mülheim an.
Das Derby bei Blau-Weiß war nicht unbedingt die Partie, wo die Arminia zwangsläufig hätte punkten müssen. Nun steht eine solche Begegnung gegen RW Mülheim an.
Foto: Herbert Höltgen
Arminia Lirich und SWA geben sich im Abstiegskampf nicht vorzeitig geschlagen. Wichtige Duelle gegen RW Mülheim und GA Möllen stehen auf dem Programm – Blau-Weiß gewarnt vor Gastgeber Mülheim 07 – Concordia zuversichtlich gegen Genc Osman

DJK Arminia Klosterhardt II – TuRa 88 Duisburg: „Mit TuRa kommt eine sehr gute Mannschaft in unser Estadio“, weiß Guido Contrino. Und das aus gutem Grund: Die Arminia-Reserve verlor das Hinspiel 1:5 und Contrino zu dem Zeitpunkt noch mit Alstaden 2:4. „Wenn wir gewinnen, wären wir auf einen Punkt an TuRa dran und dann könnte man mal mit einem Auge vorsichtig nach oben schielen“, hat der Arminia-Coach die Tabelle im Blick, weiß allerdings auch: „Es wird bis zum Saisonende eng bleiben. Daher hat der Klassenerhalt oberste Priorität. Daran ändert sich nichts.“ Fehlen werden die Dauerverletzten Richard Salm und Sebastian Czajkwoski sowie Jens Bergforth, Alex Ristau (5. gelbe Karte) und André Kampen (Urlaub). Für Kapitän Marc Grzonek kommt ein Einsatz wahrscheinlich noch zu früh.

DJK Arminia Lirich – RW Mülheim: „Wir müssen punkten“, gibt Christian Kinowski vor der Partie gegen die Mülheimer klar voraus. Gegen RW Mülheim feierten die Arminen in der Hinserie ihren ersten „Dreier“, danach folgten lediglich zwei weitere. „Wir haben sehr gut trainiert und viel gesprochen“, führt „Kinne“ fort. „Ich weiß, dass meine Jungs bis zum Schluss alles geben werden.“ Nur Tobias Golombeck fällt aus.

SV Concordia 66/71 – SV Genc Osman: Die Duisburger haben sich dem Vernehmen nach in der Winterpause gut verstärkt. Unter anderem mit Gino Seggio von Adler Osterfeld. „Eine spielerisch gute Mannschaft“, kennt Michael Keiser den Gegner noch aus der Hinserie. Bei dem irren 5:5 gegen Adler war für den abstiegsgefährdeten Aufsteiger durchaus mehr drin. „Wenn wir es schaffen, an diese Leistung anzuknüpfen und die zwanzig Minuten, in denen wir unkonzentriert waren, abzustellen, könnte es klappen“, ist Keiser zuversichtlich gestimmt. Allerdings muss er einige Ausfälle kompensieren: Marcel Preuß, Dennis Eichert, Mustafa Isik und Yesim Telci sind nicht mit an Bord. Tim Marquardt ist angeschlagen, dafür ist Senad Beric wieder mit von der Partie.

SF Hamborn 07 – SV Adler Osterfeld: Das 5:5 gegen Concordia werden die Rothebuscher auch so schnell nicht vergessen. „Wir haben da was gut zu machen“, spielt Udo Hauner auf diese Begegnung an, in der Osterfeld einen 5:2-Vorsprung verspielte. „Wiedergutmachung ist angesagt, wobei der Gegner nicht gerade dazu einlädt.“ Die Sportfreunde kamen gegen Ende der Hinserie immer besser in Schwung, verloren aber vergangene Woche zum Rückrunden-Auftakt das Derby gegen Rheinland Hamborn mit 1:2.

„Die werden sicher mit einer Menge Wut im Bauch ins Spiel gehen“, ist sich Hauner sicher. Bei den Rothebuschern sind soweit alle Mann an Bord.

Glück-Auf Möllen – Fvg. SW Alstaden 09/36: Der Einstand von Kai Timm misslang beim 0:4 gegen die Arminia-Reserve. Viel schwerer als die Niederlage wiegt die derzeitige Personallage bei den Schwarz-Weißen. Tim Dannenberg, Dominik Lindemann und Dustin Grasse mussten allesamt in dieser Partie verletzungsbedingt ausgewechselt werden und sind fraglich. Länger ausfallen wird Panagiotis Giotis. Der sympathische kleine Grieche hat sich vermutlich einen Innenbandanriss zugezogen. „Jammern hilft nichts. Wir müssen nach vorne gucken und versuchen zu punkten“, denkt Timm positiv.

Mülheimer SV 07 – SC Blau-Weiß Oberhausen: „Ein Selbstläufer wird das ganz bestimmt nicht“, warnt Geburtstagskind Thorsten Möllmann, der heute seinen 46. Jahrestag feiert, nach dem 7:0-Kantersieg im Lokalduell gegen die Arminia. „Jedes Spiel fängt bei 0:0 an.“ Im Hinspiel holte Spitzenreiter Blau-Weiß in der Schlussphase einen 1:3-Rückstand auf und nahm beim 3:3 noch einen Zähler mit. „Das sollte Warnung genug sein“, verlangt „Mölle“ volle Konzentration von Beginn an.

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