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Sportlerehrung

Mehr Zeit zum Plaudern

06.02.2012 | 21:41 Uhr
Mehr Zeit zum Plaudern
Sportlerehrung der Stadt Oberhausen im Saal des Standesamtes im Schloß Oberhausen in Oberhausen. Foto: Ulla Emig wazfotopool

Ein verkürzter offizieller Teil kam bei den rund 50 Aktiven gut an

Bei seiner Premiere hatte Frank Motschull den kürzesten Job. Dem erst seit einigen Monaten für den Sport zuständigen Dezernenten war es vorbehalten, die erfolgreichsten Oberhausener Mannschaften des vergangenen Jahres zu ehren. Viel zu tun hatte der Beigeordnete dabei nicht, lediglich die Vertreter von drei Mannschaften kamen in den Genuss der Urkunde.

„Den Text habe ich mir aber vorsichtshalber aufgeschrieben“, grinste Motschull, der das „Herzlichen Glückwunsch, alles Gute“, aber jeweils fehlerfrei hinbekam. Denn auch das war neu bei der traditionellen Sportlerehrung durch die Stadt. Standen in den vergangenen Jahren stets die Reden von Oberbürgermeister, Stadtsportbund und Verwaltung im Vordergrund, hielt diesmal lediglich OB Klaus Wehling eine kurze Ansprache, in der er die Leistungen der Anwesenden, aber auch der vielen Mitstreiter im Hintergrund würdigte.

In den Mittelpunkt rückte damit neben den Ehrungen – Wehling ließ sich das Privileg nicht nehmen, die Damen zu ehren, während der kommissarische SSB-Präsident Werner Schmidt die Herren beglückwünschte -- der kommunikative Aspekt. Nachdem Urkunden und Pokale in Form eines blauen Würfels überreicht und die obligatorischen Fotos geschossen waren, stärkten sich die meisten Athleten und Offiziellen am aufgebauten Büfett und kamen so ins Gespräch. „Bei Sportlern geht das ja immer sehr schnell“, weiß Manfred Gregorius, der wie in den vergangenen Jahren die Veranstaltung moderierte.

Rund 50 Aktive von 18 Sportarten nutzten die Gelegenheit, sich am trainingsfreien Abend in lockerer Atmosphäre zu unterhalten. „Wir wollen den Sportlern eine Plattform bieten und sind froh, dass wir das in diesem Rahmen noch machen können“, wies Richard Griesbeck vom Bereich Sport auf die Sparzwänge der Stadt hin. Geschenke für die Aktiven gibt es daher schon seit Jahren nicht mehr und auch die Örtlichkeit im Foyer des Trausaals im Schloss ist in erster Linie aus Kostengründen gewählt. Dass dennoch nahezu alle eingeladenen Sportler zur Ehrung erschienen, spricht für die hohe Akzeptanz der Veranstaltung, die durch den kürzer gewordenen offiziellen Teil sicher noch gewonnen hat.

Ralf Bögeholz

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Kommentare
07.02.2012
07:25
Mehr Zeit zum Plaudern
von Kalutti | #1

Gibt es für die Sportlerehrung jetzt auch schon Frauenförderung?
Außer dem Grußaugust sehe ich keinen Mann auf dem Bild!

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