Lukas Reuschenbach obenauf

Der deutsche Viererkajak mit Lukas Reuschenbach (hinten, 2. v.r.) schlug sich prima beim Weltcup.
Der deutsche Viererkajak mit Lukas Reuschenbach (hinten, 2. v.r.) schlug sich prima beim Weltcup.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Beim Weltcup in Duisburg zeigte sich der TC 69-Athlet Lukas Reuschenbach im Vierer in Topform.

Mit durchweg starken Leistungen präsentierte sich der deutsche Viererkajak mit Lukas Reuschenbach vom TC Sterkrade beim Weltcup der Kanu-Rennsportler auf der Duisburger Wedau. Mit Platz vier über 1000 Meter und Platz sechs über 200 Meter langte es zwar nicht zur angestrebten Medaille, aber das deutsche Boot fuhr mit der Weltspitze auf Augenhöhe und besitzt Perspektiven für die kommenden internationalen Herausforderungen.

Auf der olympischen 1000-Meter-Strecke erreichte die Mannschaft mit Martin Schubert (Friedrichshafen), Kostja Stroinski (Berlin), Lukas Reuschenbach und Kai Spenner (Essen) durch einen Vorlaufsieg vor dem Olympiasieger 2012, Australien, ohne den Umweg über den Zwischenlauf direkt das Finale. Hier entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen sechs Booten, das schließlich das Team aus Weißrussland vor Russland und der Slowakei für sich entschied. Der Deutschlandvierer verpasste auf Rang vier die Medaillenränge lediglich um 15 Hundertstelsekunden. Den DKV-internen Vergleich entschied die Mannschaft um Lukas Reuschenbach deutlich für sich, da das zweite DKV-Boot auf Platz acht landete.

Zielfoto musste entscheiden

Beim 200-Meter-Sprint mussten die Bundestrainer verletzungsbedingt umdisponieren und setzten die amtierenden Europameister im Zweierkajak Max Rendschmidt (Essen) und Markus Groß (Berlin) mit Felix König (Potsdam) und Lukas Reuschenbach zusammen. Auch diese Mannschaft überzeugte mit einem Vorlaufsieg vor der Türkei und Australien. Im Finale musste das Zielfoto herangezogen werden, um hinter dem deutlichen Sieger Kanada die weiteren Platzierungen zu ermitteln. Silber und Bronze gingen an Italien und Serbien. Für das deutsche Boot hieß es schließlich Platz sechs. Nun heißt es beim nächsten Weltcup am Wochenende in Kopenhagen einen neuen Versuch zu starten, aufs Podest zu fahren.