Lizenzantrag wird für die erste Liga gestellt

DIE Planungen für die nächste Saison sind nach dem Abstieg noch im Anfangsstadium. Mit den Spielerinnen wurden Einzelgespräche geführt, Entscheidungen über die Zukunft gibt es aber noch keine. Bis Ostern hat das Team frei, danach werden weitere Gespräche geführt. Mit Ausnahme der vier Ausländerinnen, die für das kommende Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen. Amber Stokes, Monique Reid und Mimi Hill treten in der kommenden Woche die Heimreise in die USA an, die Kroatin Iva Grbas bleibt noch länger, da sie möglicherweise hier noch einmal operiert werden muss.


MIT den Sponsoren wurden auch bereits erste Gespräche geführt, die nach Aussage der Vorsitzenden Sabine Benter positiv verlaufen sind. „Die Signale sind durchweg gut“, sagt Benter, die bei den meisten Sponsoren Verständnis für die Lage erhielt. Jetzt gilt es intern zu klären, was in der nächsten Saison möglich ist zu stemmen. Danach sollen Ziele abgesteckt werden, ehe mit der Zusammenstellung des Kaders begonnen wird. Auch die Trainerfrage ist noch offen. „Katja Zberch hat nach dem frustrierenden Abstieg erst einmal Abstand benötigt und überlegt noch, was sie macht“, sagt Benter.


IN Arbeit ist derzeit der Lizenzantrag für die kommende Saison. Und zwar einer für die Erste Liga. „Das ist durchaus so üblich und reine Formsache“, erklärt Benter. Damit geht NBO auf Nummer sicher, falls ein Erstligist keine Lizenz beantragt oder erhält. Ist dies wie erwartet nicht der Fall, gilt die Lizenz automatisch für die Zweite Liga.