Lebenszeichen mit Schleifchen drum

„Das tut gut, das ist ein richtig gutes Gefühl und ich freue mich für den gesamten Verein Sportfreunde Königshardt. Für alle, die hier wirklich Woche für Woche Arbeit reinstecken“, ist Lars Mühlbauer nach dem 3:1 (1:1)-Auswärtserfolg beim SV Duisburg fast schon gerührt. Dennoch weiß der erfahrene Linienchef: „Wir haben damit noch nichts gewonnen“ – aber es ist ein Lebenszeichen.

Der Start ging auch in die Hose. Direkt in der ersten Minute gerieten die Sportfreunde in Rückstand. Bei einem Einwurf stimmte die Abstimmung nicht und die Duisburger schlugen eiskalt zu. „Du stehst am Abgrund, kriegst direkt einen Nackenschlag und kommst trotzdem wieder“, sah sich Mühlbauer bestätigt, dass die Mannschaft intakt ist.

Nach dem Rückstand tat sich Königshardt schwer und brauchte letztlich einen Standard. Nach einem Freistoß setzte sich Danielé Kowalski durch und köpfte den Ball in die Maschen. Kurz vor dem Seitenwechsel hätten die SFK noch erhöhen können, scheiterten jedoch zwei Mal knapp.

Dennoch war das Schlusslicht nun näher dran. „Wir wollten einfach mehr“, fasst Mühlbauer zusammen. Besonders einer wollte zehn Minuten vor dem Ende: Mirko Turp! Der nagelte den Ball aus gut 25 Metern genau unter die Latte und brachte sein Team mit dem schönen Distanzschuss in Front. Und weil auf einmal was klappte, fasste sich auch Nico Schmelt ein Herz. Sein Freistoß segelte in die Maschen. „Prädikat: Tor des Monats“, freute sich Mühlbauer.

„So ist das, mal klappt gar nichts, und dann auch solche Tore. Jetzt können wir uns mit einem besseren Gefühl auf die nächste Aufgabe im Pokal vorbereiten.“ Am Mittwoch, 8. April, trifft die Mannschaft von Lars Mühlbauer auf die in der Bezirksliga Gruppe 5 abstiegsbedrohten Gastgeber von Dostlukspor Bottrop.