„Kuba“ zurück nach Königshardt

Nord-Angreifer Danielé Kowalski knipst zur Rückrunde wieder in Oberhausen.
Nord-Angreifer Danielé Kowalski knipst zur Rückrunde wieder in Oberhausen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Sportfreunde rüsten im Winter auf. Danielé Kowalski kennt Trainer Lars Mühlbauer aus gemeinsamen Nord-Zeiten und ist einer von insgesamt fünf Neuzugängen

Danielé Kowalski kehrt zu seinem Heimatverein SF Königshardt zurück. Im vergangenen Sommer von Sterkrade-Nord zum Oberligisten VfB Homberg gewechselt, bricht „Kuba“ nach einem unbefriedigenden halben Jahr seine Zelte wieder ab und kehrt zu dem Verein zurück, wo er das Fußballspielen begann. Dort trifft er auf seinen ehemaligen Trainer aus seiner Zeit bei Nord, Lars Mühlbauer. „Ihm habe ich versprochen, dass ich im Falle eines Wechsels dahin gehe, wo er Trainer ist. Egal, wo das ist“, verrät Kowalski.

Da sein Amateurvertrag in Homberg keine zwölf Monate Bestand hatte, waren letzte Details nicht nur mit Homberg, sondern auch mit Nord zu klären. Nun kann sich Kowalski beim sieglosen Landesliga-Schlusslicht auf den Abstiegskampf konzentrieren. Als Rückschritt bezeichnet „Kuba“ seinen Wechsel nicht. „Mit meiner Arbeit hat das auch nicht mehr so geklappt, in der Oberliga zu spielen. Ich will einfach wieder Spaß am Fußball haben“, erklärt der Angreifer, der den Klassenerhalt trotz eines Rückstandes von zehn Punkten noch nicht abgehakt hat. „Im Fußball ist alles möglich.“

Königshardt rüstet somit für den schweren Abstiegskampf weiter auf. Nach Nils Carstensen, Ugur Yilmaz, Martin Biegierz (alle Sterkrade-Nord) und Manuel Materna (VfB Speldorf) ist Kowalski bereits der fünfte Neue. „Damit sind unsere Personalplanungen aber abgeschlossen“, erklärt Marc Schwan, sportlicher Leiter der Sportfreunde. Gegangen sind Marc Skowronek (Fortuna Bottrop), Manuel Augenstein (Nord), Dominik Wenderdel (Ziel unbekannt) und David Mertesacker (Nord II).

Zugesagt hat der Torjäger für die nächsten eineinhalb Spielzeiten – unabhängig, ob der Klassenerhalt gelingt. „Wir wollten definitiv kein Engagement für sechs Monate“, bekräftigt Schwan. Kowalski auch nicht. „Ich habe gesagt, dass auch im Falle eines Abstieges bleibe“, so der 24-Jährige. Schwan freut sich über den Neuzugang, will aber nicht, dass sich alles auf Kowalski fokussiert: „Wenn man sich unser Torverhältnis betrachtet, mussten wir etwas für die Offensive tun. ‚Kuba‘ hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Aber Carstensen und Materna sind auch Spieler, die Torgefahr ausstrahlen.“ Eines dürfte klar sein: Eine lange Eingewöhnung benötigt Kowalski nicht, der bereits über 15 Jahre lang das SFK-Trikot trug. Schwan: „Er kennt Verein und Umfeld. Gleiches gilt für Yilmaz und Materna, die hier in der Jugend gespielt haben.“