Kowalski ließ sich vom Tempo mitziehen

Der Phoenix-See in Dortmund-Hörde ist ein in vier Jahren Bauzeit künstlich angelegter See. Wunderschön angelegt, ist er heute ein Naherholungsgebiet, das den ehemaligen Industrie-Stadtteil enorm aufwertet. Die Nordtriathleten Sascha Kowalski, René Kriegel und Alexander Erdt waren jetzt zum zweiten Neujahrslauf um den Phoenix-See am Start.

Die Besonderheit bei diesem bei den Athleten sehr beliebten Lauf ist, dass man sich nicht von vornherein für eine bestimmte Distanz anmelden muss. Eine Runde um den See hat 3,25 Kilometer und man kann nach jeder Runde entscheiden, ob man ins Ziel abbiegt oder noch eine weitere dran hängt. Die jeweilige Rundenanzahl bestimmt dann die Wertung, in der man landet.

Wer es schafft, vor Ablauf von 90 Minuten die siebte Runde abzuschließen, darf sogar auch noch eine achte Runde laufen – dieses Jahr ist dies allerdings lediglich dem Gesamtsieger gelungen, der hierfür als Preis vom Hauptsponsor nun ein Jahr lang täglich fünf Brötchen bekommt.

Mit dem Silvesterlauf vom vorangegangenen Mittwoch in den Knochen hatten sich die Oberhausener Kriegel und Kowalski diesmal lediglich einen zügigen Dauerlauf vorgenommen. Erdt nutzte den Lauf als Training auf fremder Strecke, das er bei sonnigen vier Grad Celsius gut genoss.

Kriegel spulte den Dauerlauf planmäßig vom Start weg herunter, Kowalski allerdings ließ sich vom höheren Tempo der anderen Läufer mitziehen und kam entsprechend einige Minuten früher als sein Teamkamerad ins Ziel. Am Ende liefen beide 22,75 KIlometer und belegten in der entsprechenden Wertung den jeweils zweiten Rang in den Altersklassen.

Die Ergebnisse: Kowalski: 1:31,11 Std. (2. M 30/5. über 22,75 km); Kriegel: 1:36,09 (2. M /8. 22,75 km); Erdt: 23:45 min. (29. 3,75 km).