Kommentar: RWO muss Abstiegskampf annehmen
25.01.2010 | 14:55 Uhr 2010-01-25T14:55:00+0100
Oberhausen. Wenn das nicht der Tiefpunkt war, wird's wirklich eng. RWO mag sich trösten, dass durch die Niederlagen von Koblenz und Frankfurt sich nichts am Abstand zum Relegationsplatz und den Abstiegsrängen getan hat.
Doch dieVorstellung gegen Augsburg kam einem Offenbarungseid gleich. Wenn sich diese Leistung in den direkten Vergleichen gegen die drei Kellerkinder wiederholen sollte, kann der Vorsprung von acht Punkten auf den Relegationsplatz rasch schwinden.
Natürlich kann RWO auch gegen andere Teams immer noch die Punkte zum Klassenerhalt sammeln, doch danach sieht es derzeit kaum aus. Die Nerven liegen blank bei einer Mannschaft, die zweimal hintereinander aufstieg und eine gute erste Saison in der Zweiten Liga hingelegt hatte. Jetzt steht die Mannschaft wirklich im Abstiegskampf – und ist damit in einer ungewohnten Situation. Viele Akteure leisten sich Fehler, die ihnen ansonsten nicht unterlaufen. Dies gegen Augsburg in einer Häufigkeit, die zur Niederlage führen musste.
Die Rote Karte für Sören Pirson sowie die Verletzungen von Mike Tullberg und Esad Razic können das Team weiter schwächen. Noch ist nicht abzusehen, wann Leistungsträger wie Benjamin Reichert oder Tim Kruse wieder einsatzfähig sind. Somit ist der jetzige Stamm gegen Ahlen und Rostock gefordert. Jetzt wird sich zeigen, ob der vielbeschworene Teamgeist wirklich noch vorhanden ist.
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