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„Kreispokalfinale“

Keiser war Chef im Ring

17.06.2012 | 16:08 Uhr
Keiser war Chef im Ring
Arminia Klosterhardt holt sich den inoffiziellen Kreis-Titel. Foto Ulla Emig

Arminia Klosterhardts Keeper Nils Keiser sicherte seinem Team mit zwei gehaltenen Strafstößen im Elfmeterschießen des inoffiziellen Kreispokal-Finales den Titel gegen Safakspor.

Am Ende gab es doch einen Pokal und einen Sieger sowieso. Arminia Klosterhardt sicherte sich im inoffiziellen Kreispokalfinale den Titel und nahm nach einer Regenschlacht gegen den TSV Safakspor den vom Stadtsportbund gestifteten „Ausweichpokal“ entgegen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 (0:0) gestanden, es folgte umgehend das Elfmeterschießen. Hier avancierte Arminia-Schnapper Nils Keiser beim 4:3 mit zwei gehaltenen Elfern zum Matchwinner.

Eingefunden hatten sich nicht viele Zuschauer am Hans-Wagner-Weg, dabei hatten beide Teams ein schickes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Während die Besucher sich zum Mittagessen einen Döner schmecken ließen, tanzte eine Gruppe des türkischen Kulturvereins. In der Halbzeit zeigten die Junior Stars der Silver Stars Cheerleader ihr Können. Bis dahin war auf dem Platz recht wenig bis gar nichts passiert, denn beide Teams neutralisierten sich. Torchancen? Mangelware! Böse Zungen würden behaupten, die Partie hatte allenfalls Freundschaftsspielcharakter…

Erst nach einer knappen Stunde ging es rund – dann allerdings auch richtig. Die ansehnliche Phase wurde durch eine Rote Karte gegen Olkan Alakazli eingeleitet, danach häuften sich hüben wie drüben die spannenden Szenen. Für den ersten Höhepunkt sorgte Kevin Bongers, der einen Freistoß direkt zur Klosterhardter Führung verwandelte (70.). Doch die Antwort der Gäste, die zuvor schon zweimal am glänzenden Keiser gescheitert waren, ließ nicht lange auf sich warten. Der gute Atila Yula stand nur drei Minuten später goldrichtig und besorgte den Ausgleich.

Eine vorzeitige Entscheidung lag zwar jederzeit in der Luft, wollte aber nicht fallen, so dass der umsichtige Schiedsrichter Florian Nakot (samt gutem Gespann) nach 90 Minuten direkt zum Elfer-Schießen bitten konnte. Den Anfang machte Danny Steinmetz für die Gastgeber, Efe Özkan parierte aber stark. In der Folge hinkten die Arminen dem Rückstand hinterher, ehe Keiser zweimal hintereinander gegen Ümit Cavlak und Pascal Wickert parierte und somit den „Titel“ holte.

Arminia: Keiser; Balkmann, Bongers, Schleisiek, Kositz, Müller (61. Al), Kubitza, Fojcik, Agca, Schleisiek, Steinmetz, Adolf (89. Salm).

Safakspor: Özkan; Wickert, Yula, Cin, Boukdir, Meziroglu (72. Cavlak), Hazar (87. M. Öztürk), A. Candan, O. Candan, Alakazli, T. Öztürk.

Björn Wentz

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