Kein Favorit in Sicht

Morgen Nachmittag steigt das Entscheidungsspiel auf der Sportanlage an der Liricher Straße. Dann kämpfen um 15 Uhr die beiden Mannschaften von Adler Oberhausen und Arminia Klosterhardt III um den Aufstieg in die Kreisliga A.

Einen Favoriten gibt es zwischen den beiden punktgleichen Mannschaften nicht. In der Liga gewann die Arminia bei Adler mit 2:1. Im Rückspiel nahmen die Schützlinge von Marko Schmidt erfolgreich Revanche und siegten 1:0.

„Wir haben in dieser Woche noch mal gut trainiert und die Konzentration hochgehalten. Meine Jungs brennen auf dieses Spiel und können es kaum noch abwarten, bis sie endlich losgelassen werden“, muss Schmidt seine Spieler schon beinahe ein wenig zügeln. Der Adler-Coach hat in der jüngeren Vergangenheit gute Erinnerungen an so genannte Hop- oder Top-Spiele und hofft, „dass mich dieses Glück nicht verlässt.“

„Wir haben uns selbst in diese Lage gebracht und wollen uns auch selbst wieder da raus holen. Der Puls ist noch ziemlich ruhig“, vermittelt hingegen Dirk Kallweit einen unaufgeregten Eindruck. Arminias Übungsleiter spricht zudem respektvoll vor dem morgigen Gegner: „Adler hat eine junge, dynamische Truppe beisammen. Die geben immer Knallgas und werden keine konditionellen Probleme bekommen.“ Dafür können die Grün-Weißen mit dem Pfund der Erfahrung wuchern.

Bis auf den ohnehin die ganze Rückrunde verletzten Knipser Stefan Czinzoll kann Kallweit aus dem Vollen schöpfen. Adlers bester Torschütze Mehmet Cakir (37 Saisontreffer) holte sich am letzten Sonntag bei Adler Osterfeld II seine fünfte Gelbe Karte ab und fehlt damit morgen.

Wegen des zu erwartenden Andrangs und der eher dürftigen Parkplatzsituation rund um die Sportanlage Liricher Straße sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass eine Anreise ohne PKW wohl die beste Option darstellt. Die Arminen treffen sich am Hans-Wagner-Weg um mit einem Fahrrad-Konvoi ab 13.30 Uhr nach Lirich zu radeln.