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Kaum noch Hoffnung

15.06.2012 | 15:04 Uhr

Adler muss für die Bezirksliga planen. SGO und Post feiern den Klassenerhalt in der Kreisliga A und die „Zweite“ von Concordia den Aufstieg in die Kreisliga B. SWA II verpasst im zweiten Jahr in Folge den Aufstieg aus der Kreisliga C

Die letzten Entscheidungen in den Fußball-Ligen der Senioren und Junioren stehen an.

Landesliga: Die Hoffnungen beim SV Adler auf den Klassenerhalt sind nach dem 0:3 bei TuB Bocholt gen Null. Trainer Achim Mawick gibt sich keinen Illusionen hin: „Da bedarf es schon eines Fußball-Wunders.“ Nichtsdestotrotz wollen die Rothebuscher ihr zweites Relegationsspiel ordentlich zu Ende bringen, um sich die letzte Chance zu wahren – auch wenn sie wohl nur theoretischer Natur ist. „Es ist nur noch ein ganz, ganz kleines Fünkchen Hoffnung“, weiß Mawick. „Aber das Spiel wird noch gespielt. Und das vernünftig.“ Für Dennis Terwiel, der über 20 Jahre das Adler-Trikot trug, Shkelzen Imeri und Matthias Eckl wird dies vorerst das letzte Spiel für die Osterfelder gewesen sein. Möglich, dass Eckl daher noch einmal für René Staron zwischen den Stangen steht. Das Trio wird mit Sicherheit nach dem wahrscheinlichen Abstieg und dem damit verbundenen Neuaufbau nicht der einzige Abgang gewesen sein...

Kreisliga A: Post SV hat mit dem 2:0 (1:0) gegen den SV Vonderort den Erhalt in der Liga geschafft, da Vonderort nach dem 1:4 gegen SG Osterfeld bereits das zweite Relegationsspiel in der Dreiergruppe verloren hat und damit als Absteiger fest steht. SGO und Post SV bestreiten Sonntag, 15 Uhr, das letzte (bedeutungslose) Relegationsspiel, beide Teams haben den Ligaerhalt durch ihre Siege geschafft. Der von Post gegen die Bottroper dauerte allerdings seine Zeit, da die Partie mit halbstündiger Verspätung anfing. Der Bottroper Trainer hatte nur mit Ach und Krach eine Mannschaft zusammen bekommen. Von elf Spielern lagen gerade einmal sechs Pässe vor. Der Schiedsrichter brauchte eine halbe Stunde, um das Chaos zu ordnen. Sportlich war die Angelegenheit hingegen schnell sortiert. Der starke Tim Dannenberg markierte beide Tore (44./60.) zum ungefährdeten Sieg. Trainer Vassili Poulkos: „Wir haben uns zwar nicht mit Ruhm bekleckert, aber völlig verdient gewonnen. Zum Schluss waren wir nicht konzentriert genug, um noch nachzulegen.“ Poulkos gönnt sich nach diesem erneuten Herzschlagfinale mit Post und drei anstrengenden Jahren bei Azzurri jetzt eine Pause, er gibt den Trainerjob bei Post auf.

Kreisliga C: Concordia packt den Aufstieg in die Kreisliga B! Ohne am Donnerstag Abend selbst die Schuhe zu schnüren, konnte die Mannschaft den Aufstieg perfekt machen. Der 3:2-Sieg von Dostlukspor über SW Alstaden garantiert, dass die Alstadener letzter in der Dreierrelegation bleiben werden. Da der VfR in der Bezirksliga die Klasse halten konnte steigen zwei der drei Teams auf. Das letzte Spiel zwischen Concordia und Dostlukspor hat demnach keine Bedeutung mehr.

A-Junioren: Nach ihrem 2:0-Erfolg über Bösinghoven hat BWO-A gute Chancen auf den Aufstieg in die Niederrheinliga. Beim ASV Einigkeit Süchteln (2:2 in Bösinghoven) täte den A-Junioren Sonntag, 11 Uhr, schon ein Remis reichen. „Wir sind hochmotiviert und wollen uns für die Saison belohnen“, ist Trainer Manfred Melzer zuversichtlich. Fit sind aber nicht alle: Sandro Leimbruch, Torschütze beim Sieg über Bösinghoven fällt mit einem Muskelfaserriss aus.

C-Junioren: Nach dem 0:2 gegen Velbert fällt für die C-Junioren der SF Königshardt Samstag, 15 Uhr, bei der SG Essen-Schönebeck die Entscheidung um den Aufstieg in die Niederrheinliga. Velbert ist mit zwei Siegen (3:1 gegen Schönebeck) durch, der Gewinner der Partie heute rückt nach.

U 17 Mädchen: Bayer Wuppertal

Arminia Klosterhardt 3:1 (0:0): Ein enges Spiel lieferten sich beide Mannschaften um den Einzug in die Niederrheinliga, in dem am Ende Bayer die Nase vorne hatte. Jetzt warten drei Endspiele auf die Arminen-Mädels. Hannah Mendrina tauchte in der zweiten Hälfte 25 Meter vor dem Tor auf und ließ der Bayer-Torfrau mit einem Kracher unter die Latte keine Chance. In der letzten Viertelstunde rissen die Hausherrinnen mit einer herausgespielten Situation und zwei Standards die Partie jedoch noch mal herum.

„Wie schon in Repelen war mehr drin”, so Trainer Papert. „Wir haben jetzt drei Endspiele.“ Zwei davon finden zu Hause statt (Samstag, 12 Uhr, gegen Repelen, und Mittwoch, 20. Juni, 19 Uhr, gegen Biemenhorst.

Marc Guntermann

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